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Saarbrücken - RWE
81.600-Euro-Spiel - auch Saarbrücken muss Geldstrafe zahlen

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Saarbrücken - RWE: 81.600-Euro-Spiel - auch Saarbrücken muss Geldstrafe zahlen
Foto: firo
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Weit über 100 Pyrofackeln gezündet, Angriffe auf RWE-Fans, Raketen in die Zuschauer. Saarbrücken und RWE haben nun die Rechnung für ihre Chaoten erhalten.

Die Partie des 1. FC Saarbrücken gegen Rot-Weiss Essen hat nun beide Vereine eine Stange Geld gekostet. Es war der 1. Dezember 2024. Sportlich ein gebrauchter Tag für RWE, denn durch ein Eigentor von Tobias Kraulich verlor man die Begegnung mit 0:1 - stand weiter voll im Abstiegskampf.

Und eine mögliche Verstärkung wurde an diesem Abend allein durch Strafen unmöglich gemacht. Quasi über 90 Minuten hinweg wurde von Essener Seite Pyrotechnik gezündet, zudem wurden Raketen in Zuschauerränge geschossen. Die Partie musste für mehrere Minuten unterbrochen werden. Der DFB zählte fast 122 pyrotechnische Gegenstände.

Für diesen Fast-Spielabbruch, inklusive des Pyro-Eklats, muss Rot-Weiss Essen 63.800 Euro zahlen.

Mittlerweile hat auch der gastgebende Klub seine Strafe erhalten. Denn auch Anhänger des 1. FC Saarbrücken haben sich mehrmals nicht korrekt verhalten. Auch hier wurde Pyrotechnik gezündet, zudem wurden Essener Zuschauer angegriffen. Zehn bengalische Feuer wurden zudem in einen Essener Fanblock geworfen, nachdem FCS-Zuschauer in einen Block gelangten, von wo sie Essener bewerfen konnten.

17.800 Euro muss Saarbrücken für dieses Fehlverhalten berappen, in der Summe wurden nach dieser Partie Strafen von 81.600 Euro fällig.

Saarbrücken wurden zudem noch 19.600 Euro aufgebrummt aus der Partie gegen Alemannia Aachen. Hier wurden im Laufe des Spiels 51 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt.

Das Portal "liga3-online" hat für diese ganzen Vergehen eine Strafentabelle erstellt.

Saarbrücken steht nach diesen beiden Geldstrafen nun auf Platz zwei und musste demnach in dieser Saison bereits 144.455 Euro zahlen. Auf Platz eins liegt Dynamo Dresden mit Strafen in Summe von unglaublichen 212.370 Euro. RWE belegt in dieser unrühmlichen Tabelle Platz sechs mit 66.950 Euro an Strafen.

Wobei hier noch eine ganze Ecke draufkommen wird - allein für die Geschehnisse in Osnabrück, als RWE-Besucher in den Innenraum eindrangen, zudem einen Ordner attackierten. Danach werden die Essener vermutlich in die Top 3 aufrücken.

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