Am Samstag musste Rot-Weiß Oberhausen das Aus im Niederrheinpokal-Halbfinale gegen Rot-Weiss Essen verkraften. Nach der bitteren 1:2-Niederlage konnte der Fußball-Regionalligist aber auch positive Neuigkeiten verkünden.
Denn die Mitgliederzahlen wachsen weiter und haben nun eine besondere Marke überschritten. In der vergangenen Woche trat das 1904. Mitglied in den Verein ein - passend zum Gründungsjahr von RWO. "Ein echter Meilenstein", freuen sich die Oberhausener. Noch im Januar lag die Mitgliederzahl bei rund 1800. Das Interesse scheint zuletzt angezogen zu haben - trotz steigender Beitragskosten. In zwei Schritten steigt der Preis für eine Mitgliedschaft von sechs auf zehn Euro im Monat. Das begründet RWO mit drastisch gestiegenen Kosten, vor allem im Energiebereich.
Das 1904. Mitglied ist der erst fünf Jahre alte Theodor Caro. Auf einem Foto posiert er stolz mit dem Vorstandsvorsitzenden Marcus Uhlig. Und aller Voraussicht nach wird er dem Verein sehr lange erhalten bleiben. Er hat eine lebenslange Mitgliedschaft von seinem Onkel geschenkt bekommen. "Ein Geschenk für die Ewigkeit, das Theodor für immer mit RWO verbinden wird", heißt es in einer Mitteilung der Rot-Weißen.
Seit Anfang dieses Jahres bietet RWO die Möglichkeit einer Mitgliedschaft auf Lebenszeit an. Zwischenstand nach rund zwei Monaten: Neun haben Fans - einschließlich Theodor - haben das Angebot angenommen.
Die lebenslange Mitgliedschaft ist zum Preis von 1904 Euro erhältlich. Dafür gibt es eine Urkunde, eine Erwähnung auf den Social-Media-Kanälen des Vereins, die dauerhafte Nennung auf der Homepage und einmalig zwei Tickets für ein Liga-Heimspiel der Kleeblätter. Zusätzlich wird im Stadion eine Tafel platziert, auf der alle lebenslange RWO-Mitglieder verewigt werden. Auch bestehende Mitglieder können auf eine lebenslange Mitgliedschaft umsteigen. Nach Zahlung der Gebühr dafür entfallen dann die monatlichen Beitragszahlungen.