Im Januar 2024 wurde Julius Schell für den Spielerkader von Alemannia Aachen verpflichtet, doch eine hartnäckige Knieverletzung machte seinem Debüt für Schwarz-Gelb auf dem Platz immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Nun ist Schell zurück am Tivoli - als Co-Coach auch offiziell Mitglied des Trainerteams, in dem er bereits während der vergangenen Monate diverse Aufgaben kennengelernt hat.
Schon in der Hinrunde war der 25-Jährige Schell, der 57 Regionalliga-West-Siele für den FC Schalke 04 II bestritt, aus der Spielanalyse, -vorbereitung und der täglichen Trainingsarbeit kaum noch wegzudenken. Während seiner Reha stand der nominelle Verteidiger dem Trainerteam um Chefcoach Heiner Backhaus und Co-Trainer Ilyas Trenz nicht nur mit der Analyse der Stärken des jeweiligen Gegners zur Seite, sondern beteiligte sich auch aktiv an der täglichen Trainerarbeit auf dem Platz.
Jetzt hat der ehemalige Jugendspieler von Borussia Dortmund und Schalke 04 auch etwas Schriftliches in der Hand: Er ist nun offiziell Co-Trainer der Alemannia und wird die Arbeit des Teams hinter dem Team weiterhin mit seiner Expertise unterstützen.
"Julius hat eine schwere Zeit hinter sich, seine Knie machen ihm das Leben als Fußballspieler nach wie vor nicht leicht. Obwohl es hier am Tivoli nie zu einem Einsatz im Trikot gereicht hat, hat er nicht aufgegeben und stattdessen neben dem Platz sehr viel Feingefühl, Moral und großes Talent bewiesen. Seine Arbeit, die er Tag für Tag gemeinsam mit dem übrigen Trainerteam leistet, ist nicht hoch genug zu bewerten. Daher ist es für uns der nächstlogische Schritt, Julius nun offiziell neben Ilyas zum Co-Trainer zu befördern", erklärt Geschäftsführer Sascha Eller.
Schell selbst äußert sich zu seiner neuen Aufgabe: "Natürlich macht es mich traurig, dass ich als Spieler wegen der Verletzung keine Einsatzminuten für die Alemannia sammeln konnte. Dennoch hat mich die Traineraufgabe schon immer gereizt. Ich möchte mich beim Verein und dem Trainerteam für das Vertrauen bedanken, mir die Möglichkeit zu geben, als Co-Trainer tätig zu sein. Ich werde wie auch zuvor meine gesamten Kenntnisse und meinen vollen Einsatz in die Vorbereitung und Analyse der Spiele legen und mit der Mannschaft auf dem Platz arbeiten. Die Tätigkeit macht mir viel Freude, und ich bin überzeugt, dass wir in den restlichen Spielen der Saison gemeinsam erfolgreich sein werden."