Bevor er 1993 zum ersten Mal nach Deutschland wechselte (Spandau Berlin), agierte der 44-Jährige als Spielmacher bei SKA Minsk (1985-1990) und CUS Palermo in Italien.
„Wir haben somit unseren Wunschkandidaten verpflichtet“, erklärte Manager Frank Flatten und ergänzte: „Ich stand mit Georgi seit der Weltmeisterschaft in Deutschland in regelmäßigem Kontakt, habe ihn beim Final Four in Hamburg getroffen.“ Über die Qualitäten des neuen Team-Verantwortlichen ist Flatten überzeugt: „Seine Art und Weise schätze ich sehr, wir haben mit ihm einen Trainer mit hohem fachlichen Niveau bekommen, dessen Ausbildung hoch qualitativ ist.“
Präsident Erwin Schierle erhofft sich durch den neuen Coach einen anderen Wind innerhalb des Kaders: „Ich begrüße die Verpflichtung von Sviridenko ausdrücklich und ich bin mir sicher, dass ein ganz anderer Schliff in die Mannschaft kommt.“ Wenn der Cheftrainer seine neue Aufgabe am 19. Juli beginnt, kann er eine weitere Verstärkung begrüßen: Patrick Fölser wechselt vom TuS N-Lübbecke, wo er fünf Jahre lang aktiv war, an den Rhein. „Er ist unser Wunschspieler für die Kreisläufer-Position. Mit ihm haben wir einen richtigen Kämpfer verpflichtet, der uns weiter nach vorne bringen wird“, ist sich Flatten sicher, dass der Österreicher bei der Operation Wiederaufstieg einen entscheidenden Part spielen wird.
Und auch der Neue ist angetan vom zukünftigen Arbeitgeber: „Ich stehe voll hinter dem Konzept der HSG, durch Herrn Flatten war ich die ganze Zeit über alles bestens informiert. Bislang haben wir eine sehr gute Mannschaft zusammen, mit der wir die Rückkehr in die Bundesliga realisieren wollen.“