Der von der Zahlungsunfähigkeit bedrohte Regionalligist erhält eine Finanzspritze der Stadt Dresden. "Wir stellen eine Soforthilfe von 150.000 Euro zur Verfügung, um die Liquidität von Dynamo zu sichern", bestätigte Stadtsprecher Kai Schulz dem sid. Das Geld werde in den nächsten Tagen im Verein ankommen.
Dynamo Dresden hatte zuvor erklärt, aufgrund von 1,2 Millionen Euro aktuellen Verbindlichkeiten ab April nicht mehr zahlungsfähig zu sein. Voraussichtlich am 12. April soll der Dresdner Stadtrat darüber entscheiden, ob Dynamo ein verzinstes Darlehen gewährt wird, um die gesamte Deckungslücke im aktuellen Etat zu schließen.
Zudem bürgt die Kommune für die Bausumme von 40 Millionen Euro, die für den aktuellen Neubau des Dynamo-Stadions im Stadtzentrum veranschlagt sind. Der Grundstein für den im November 2007 mit dem Abriss der ersten Tribünen begonnenen Komplett-Umbau in eine 34.000 Zuschauer fassende moderne Arena wurde am Mittwoch offiziell gelegt.