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SV Lippstadt / Schalke II
"Uns fehlt der Killerinstinkt"

Lippstadt / Schalke: "Uns fehlt der Killerinstinkt"
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Mit 2:1 setzte sich Schalke II gegen den SV Lippstadt durch. Während Schalke oben dran bleibt, besteht in Lippstadt kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt.

Vor dem Spiel hatte Bernhard Trares seine Schalker Jungs ausdrücklich vor dem Gegner aus Lippstadt gewarnt - trotz der tabellarischen Situation in der Regionalliga West. "Lippstadt ist offensiv brandgefährlich. Das ist eine Mannschaft, die nicht einfach zu bespielen ist", stellte Trares klar. Irgendwie schienen seine Spieler nicht richtig hingehört zu haben, denn schon nach sechs Minuten brannte es gewaltig im S04-Strafraum. Dass Olcay Turhan den Foulelfmeter nicht im Tor versenkte, sondern an den Pfosten knallte - irgendwie bezeichnend für die Auftritte der Elf von Trainer Daniel Farke in der gesamten Saison.

"Uns fehlt der Killerinstinkt"

Dabei war Farke mit dem Auftreten seiner Mannschaft in den Anfangsminuten mehr als zufrieden. "Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Aber in den entscheidenden Momenten fehlt uns einfach der Killerinstinkt", musste der Linienchef des Tabellensiebzehnten nach dem Spiel feststellen. Und auf der anderen Seite waren es individuelle Fehler, die wenig später zur Schalker Führung führten. Nach einer Standardsituation traf Jan-Steffen Meier - vorausgegangen war ein Torwartfehler von Björn Bussmann. "Da sieht er nicht gut aus. Aber bislang hat er eine überragende Rückserie gespielt", nahm Farke seine Nummer eins in Schutz.

Kurz nach Wiederanpfiff sahen die 788 Zuschauer, wie Schalkes Routinier Gerald Asamoah auf 2:0 erhöhte. Damit schienen die Weichen auf Auswärtssieg gestellt, doch Trares musste mit ansehen, wie seine Elf "ziemlich schlafmützig" agierte und sich den 1:2-Anschlusstreffer durch Viktor Maier einfing. "Davon haben wir uns nicht irritieren lassen, wir haben den Sieg anschließend souverän runtergespielt", befand Trares. Trotz des dritten Tabellenplatzes vermied der S04-Trainer den Blick auf die Tabelle. "Wir schauen weiter von Spiel zu Spiel. Damit sind wir bisher gut gefahren."

"Das Maximale rausquetschen"

Farke wollte seinen Jungs "keinen Vorwurf" machen. Das Problem sei einfach, dass gute Leistungen "nicht in die passenden Ergebnisse" umgewandelt würden. Mit dem drohenden Abstieg seiner Elf möchte er sich aber noch nicht abfinden. "Wir müssen jetzt aus jeder Partie das Maximale rausquetschen. Rechnerisch ist noch alles möglich", gab sich Farke kämpferisch.

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