Der TuS Bövinghausen wurde als Verein aufgelöst und wird ab sofort den Spielbetrieb in der Oberliga Westfalen einstellen.
Beim letzten Spiel trat die Mannschaft schon nicht mehr an. Der Verband teilte mit: "Die bereits durchgeführten Spiele wurden bereits aus der Wertung genommen und TuS Bövinghausen an das Tabellenende gesetzt."
Man sollte meine, die Auswirkungen sind überschaubar, denn Bövinghausen holte nur in drei Partien Punkte, sieben an der Zahl. Das 3:3-Remis gegen Gievenbeck ist in der Tat zu vernachlässigen.
Doch die beiden Siege der Bövinghausener schmerzen nun vor allem Concordia Wiemelhausen bis ins Mark. Denn Bövinghausen feierte zweimal in dieser Saison.
Gegen die SpVgg Erkenschwick, als man aus einem 0:1 ein 3:1 machte. Zudem gab es ein 2:1 gegen die SG Finnentrop/Bamenohl. Beide stehen im Abstiegskampf der Oberliga, beide hatten einen noch überschaubaren Abstand auf Wiemelhausen.
Zwei Absteiger werden gesucht, einer steht fest mit Bövinghausen. Nun wird immer wahrscheinlicher, dass Concordia Wiemelhausen der zweite Absteiger sein wird.
Vor dem Aus des TuS lag Wiemelhausen fünf Zähler hinter Erkenschwick (bei vier Partien mehr) und acht Zähler hinter der SG Finnentrop/Bamenohl bei einem Spiel mehr als der Kontrahent.
Nun, nachdem Erkenschwick und der SG Finnentrop/Bamenohl aufgrund der Pleite gegen Bövinghausen weniger Punkte abgezogen werden als Wiemelhausen, die beide Partien mit jeweils fünf geschossenen Toren gegen den TuS gewannen, ist der Abstand zum rettenden Ufer noch größer.
Wiemelhausen liegt nun elf Zähler hinter Erkenschwick bei drei mehr ausgetragenen Spielen und 14 Punkte hinter der SG Finnentrop/Bamenohl bei gleicher Anzahl an Partien. Realistisch könnte derzeit nur noch Clarholz eingeholt werden, die bei zwölf Punkten Abstand eine Begegnung mehr bestritten haben als Wiemelhausen.
Wobei: Vermutlich sind die Abstiegsplätze spätestens jetzt zementiert. Und für Wiemelhausen geht es nach einem Jahr wieder zurück in die Westfalenliga.