Seine Laune war nach dem Testspiel gegen den großen Nachbarn aus Düsseldorf prächtig. Imre Renji konnte nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung seiner Jungs sein. Sie hatten dem Rivalen einen großen Kampf geboten und am Ende auch nur knapp mit 0:1 verloren. Von einem Drei-Klassen-Unterschied konnte keine Rede sein: „Wir wollten nicht nur verteidigen, sondern auch nach vorne spielen. Die Jungs haben es richtig toll gemacht. Ich hoffe, sie hatten Spaß, gegen so einen guten Gegner spielen zu können.“
Das Spiel der SSVg wirkte dabei trotz einiger Wechsel im zweiten Durchgang stetig sehr stabil und sicher – der Rhythmus ging nie verloren. Das ist unter anderem auch ein Grund für Renji, sich noch auf keine Startelf festzulegen. Er wolle die Entwicklung noch weiter abwarten und dann entscheiden, wer am ersten Spieltag auf dem Platz stehen darf.
Motto: Zur Einheit werden
Seit letzter Woche trainiert der SSVg jeden Tag: „Wir werden das so weitermachen. Die Jungs müssen da durch, es bringt sie weiter. Aber sie haben es bislang sehr gut gemacht und sind an ihre Grenzen gegangen.“ Aber noch ein weiterer Aspekt steht in den nächsten Tagen im Vordergrund.
Zehn Spieler kamen neu nach Velbert, elf Akteure haben den Verein verlassen – ein großer Umbruch nach einer enttäuschenden letzten Saison. Der 40-jährige A-Lizenz-Inhaber läutet deswegen die zweite Phase ein: „Wir haben sehr viele junge Leute. Tabellarisch wollen wir uns noch nichts vornehmen. Bei so vielen Neuerungen muss sich jeder auch erstmal kennenlernen – die Jungs müssen eine Einheit werden.“
Bis zum nächsten Testspiel gegen den KFC Uerdingen (15. Juli, 15 Uhr) warten jetzt also weitere kräftezehrende Einheiten auf Lamidi und Co. Mal schauen, wo dieser Plan am Ende hinführen wird.