Auch der ehemalige Kölner Lukas Podolski nimmt Abschied von dem jungen Fan, der bei einem schweren Unfall im Jahr 2010 ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt und seitdem auf Hilfe angewiesen war.
„Er war ein echter Kämpfer und dadurch ein Vorbild für mich“, schreibt Podolski bei Instagram. „Der Tod von Dominik macht mich sehr betroffen, er versprühte trotz des schlimmen Schicksalschlages stets Lebensfreude – das habe ich bei unseren Treffen immer gespürt.“
Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet, war Dominik vor neun Tagen nach einem Ägypten-Urlaub mit seinen Eltern am Düsseldorfer Flughafen zusammengesackt. Die herbeigeeilten Rettungskräfte konnten ihn nicht wiederbeleben.
Auch die Wilde Horde, deren Mitglied Dominik war, nimmt mit bewegenden Worten Abschied von ihrem Freund:
Vielleicht wärst du heute einer unserer Vorsänger? Vielleicht hättest du bei unserer 20 Jahre-Choreo die meiste Arbeit geleistet und wir wären schon 3 Tage eher fertig geworden? Vielleicht wärst du an der Trommel, am Stand, würdest unser Banner aufhängen oder zusehen dass die Stände für Horde Karitativ aufgebaut werden? Vielleicht hättest du heute mit einem Stadionverbot zu kämpfen und müsstest gucken wie du die ganzen Strafen bezahlen kannst? Vielleicht hättest du auf dem Südkurvencup das entscheidende Tor für unsere Mannschaft erzielt oder den Ball in der letzten Minute von der Linie gekratzt?
Vielleicht… vielleicht… doch das Schicksal hatte es anders vorgesehen und dein Leben und das deiner Eltern und Freunde von jetzt auf gleich komplett verändert. Auch wenn es nicht immer einfach war: Alle standen hinter dir, alle waren bei dir und alle Kraft gehörte dir. Die Hoffnung aufzugeben stand für alle, die dich auf deinem Weg bis zum Ende begleitet haben, nie zur Debatte. Nun hat dein Kämpferherz aufgehört zu schlagen und das was bleibt, ist die Leere in unseren Herzen. Doch deine Eltern, deine Familie, deine Freunde und deine Gruppe bleiben weiter bei dir. Egal wo du jetzt bist, du bist bei uns.
Wir werden dich niemals vergessen, Dominik!