26.04.2018

FSV Duisburg

Kapitän Karadag über Unruhen und Aufstiegskampf

Foto: Tanja Pickartz

Der FSV Duisburg war lange Zeit unangefochtener Tabellenzweiter der Landesliga Staffel 2. Zum Ende der Saison ist der ehemals große Vorsprung auf die Konkurrenz aber dahingeschmolzen.

Nach der 0:1-Niederlage gegen die Aufstiegskonkurrenten vom FC Kray nahm sich FSV-Kapitän Bora Karadag die Zeit, um mit RevierSport über die kommenden Wochen zu reden.
Bora Karadag, im Spiel gegen den FC Kray war der FSV Duisburg am Ende der unglückliche Verlierer.
Meiner Meinung nach haben wir in den 30 Minuten vor dem Elfmeter das erste mal seit Wochen wieder unsere volle Leistung gebracht. Momentan ist aber auch einfach der Wurm drin. Wir hätten noch zwei Tage durchspielen können und hätten kein Tor gemacht.

In der letzten Woche wurde von Unruhen rund um Verein und Mannschaft berichtet. Gibt es innerhalb der Mannschaft momentan Probleme?
Von Unruhen habe ich bis jetzt nichts gemerkt. Das ist etwas, das von Außenstehenden herangebracht wird. Klar ist, dass wir eine junge Mannschaft haben. Wenn du dann über Wochen nicht mehr gewinnst und der Vorsprung von zehn auf zwei Zähler schrumpft, wird der ein oder andere vielleicht nervös. Das macht unglücklich und Außenstehende denken dann natürlich, dass es Unruhe gibt. Die gibt es in der Mannschaft aber nicht.

Was nimmt sich der FSV jetzt für den Saison-Endspurt und das Aufstiegsrennen vor?
Am nächsten Wochenende spielen wir gegen Kleve. Das ist ein entscheidendes Spiel, fast wie ein Finale. Du spielst gegen den Ersten und wenn du dort verlierst, dann gewinnen vielleicht die hinter dir und du bist nur noch Fünfter. Wir wollen dort unbedingt gewinnen.

Autor: RS

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