20.01.2018

RWE-Schock

Fix! Giannikis verlässt Rot-Weiss Essen

Foto: Tillmann

Argirios Giannikis wird den Regionalligisten Rot-Weiss Essen zum Saisonende verlassen. Seinen Entschluss hat der Trainer bereits der Mannschaft mitgeteilt.

Was RevierSport bereits vor einigen Tagen berichtete, ist nun eine beschlossene Sache. Trainer Argirios Giannikis wird Rot-Weiss Essen mit Ablauf dieser Spielzeit bereits wieder verlassen. Nach unseren exklusiven Informationen teilte der 37-Jährigen diesen Entschluss vor dem Training am Samstagvormittag seiner Mannschaft mit.

Giannikis entscheidet sich für höherklassigen Verein

"Wir haben bereits sehr intensiv sowohl die Vertragsverlängerungsgespräche als auch die gemeinsamen Planungen für die neue Saison vorangetrieben, deshalb hat für uns absolut nichts auf eine Trennung zum Saisonende hingedeutet", wird Sportdirektor Jürgen Lucas auf der vereinseigenen Homepage zitiert. "Letztendlich hat er sich für einen höherklassigen Verein entschieden und das müssen wir akzeptieren."

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Wohin der Deutsch-Grieche nach dieser Saison wechseln wird, wurde noch nicht offiziell verkündet. Der VfR Aalen soll als Favorit gelten. Nicht ausgeschlossen, dass Giannikis bereits in den kommenden Tagen einen Vertrag beim Drittligisten unterschreibt. "Mir ist die Entscheidung alles andere als leicht gefallen – weil ich wahnsinnig gern Trainer von Rot-Weiss Essen und dieser Mannschaft bin", sagt Giannikis. "Aber nach reiflicher Überlegung habe ich mich trotzdem dazu entschieden, dass ich nach Ablauf meines Vertrags eine andere Möglichkeit wahrnehmen will."

Ob der Grieche die Geschicke an der Hafenstraße überhaupt noch bis zum Ende dieser Spielzeit leiten darf, steht de facto noch nicht endgültig fest. Auch ein vorzeitiger Abschied ist nach Informationen dieser Redaktion nicht ausgeschlossen. Für den Fall, dass die Verantwortlichen sich dazu entscheiden, mit dem 37-Jährigen bis zum Ende dieser Spielzeit weiterzuarbeiten, gibt Giannikis ein Versprechen ab. "Ich werde hier bis zum Schluss 100 Prozent geben."

Autor: Krystian Wozniak

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