Neben der Mannschaft, die zum engen Favoritenkreis auf den Titel bei der 21. Auflage der Essener Hallenstadtmeisterschaften zählt, steht mit Marius Topolko auch ein Spieler in Reihen der „Westler“, der ein heißer Kandidat auf eine Individual-Auszeichnung ist.
Am Sonntag erzielte der Angreifer mit kroatischen Wurzeln satte sechs Tore. Schon in der Qualifikation und der Vorrunde zeigte der 23-Jährige, wie torhungrig er ist. „Ich habe die Treffer nicht gezählt, das machen andere. Aber ich denke, dass ich im zweistelligen Bereich liege“, sagt der Angreifer mit einem Augenzwinkern.
Auch wenn es aktuell nur Tore unter dem Dach sind, tun diese Buden dem ehemaligen Stürmer der SG Altenessen, des FC Kray und der SV Schonnebeck sehr gut. „Marius war in der Hinrunde lange verletzt. Ich freue mich, dass er hier durch ein paar Dinger zusätzliches Selbstvertrauen tanken kann“, erklärt sein Coach Stefan Stefan Lorenz.
Der Trainer des ambitionierten Bezirksligisten musste im Spieljahr 2014 rund sechs Wochen auch seinen technisch beschlagenen Offensivmann verzichten. Topolko war aufgrund eines Leistenbruchs ausgefallen. Topolko erzählt: „Das war nicht einfach für mich. Jetzt bin ich aber wieder topfit und umso heißer auf die Rückserie. Wir haben alle ein großes Ziel vor Augen und dafür arbeiten wir hart. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft mit ein paar Toren helfen werde.“
Zwar steht an der Keplerstraße der Landesliga-Aufstieg ganz oben auf der Prioritätenliste, doch eine Trophäe in der Halle würde diesem Unternehmen sicherlich nicht schaden. „Durch Erfolge tankst du automatisch Selbstvertrauen. Wir wollen alles mitnehmen“, sagt Topolko. Vielleicht auch die Torjägerkanone...