In der Profi-Ära waren nur Martina Navratilova (9 Titel) und Steffi Graf (7) erfolgreicher. Williams zog mit dem Erfolg mit ihrer Landsfrau Billie Jean King gleich. Insgesamt gewann sie ihren sechsten Grand-Slam-Titel.
Als 32. der Weltrangliste ist sie zugleich die am niedrigsten notierte Spielerin seit Einführung der Weltrangliste, die jemals in Wimbledon gewinnen konnte. Williams war durch eine Serie von Verletzungen im Ranking abgestürzt. Zuletzt laborierte sie seit Jahresbeginn an einer Handgelenksverletzung. Durch den Erfolg rückt sie im WTA-Computer ab Montag auf Rang 17 und stößt damit erstmals wieder seit einem Jahr unter die Top 20 vor.
Williams kassierte für ihren Sieg ein Preisgeld von 700.000 Pfund (etwa 1,03 Millionen Euro), und damit erstmals die gleiche Summe, die am Sonntag auch der Sieger des Herrenfinals zwischen Roger Federer (Schweiz) und Rafael Nadal (Spanien) erhält. Bartoli kassierte 350.000 Pfund (516.000 Euro). Die Französin rückt in der Weltrangliste auf Platz elf vor, der besten Position in ihrer bisherigen Laufbahn.