Drei Tore von Sakae Iohara sowie jeweils eins von Kevin Rudolph und Ron Berlinski sorgten für den klaren Erfolg der DJK Tus Hordel. "Die Mannschaft hat alle meine Vorgaben umgesetzt und taktisch hervorragenden Fußball gespielt", freut sich der Coach. Rudnik sieht in den letzten Wochen stetige Fortschritte bei seinem Team, das der von ihm bevorzugten Spielweise immer näher kommt. "Ich möchte schnelles Umschalten in beide Richtungen sehen", lautet die Vorgabe des Trainers.
"Wir standen uns meistens selbst im Weg"
Dass die Saison bisher etwas holprig für das Spitzenteam der letzten Jahre verlaufen ist, sei nicht nur der einen oder anderen personellen Veränderung geschuldet, findet Rudnik. "Wir standen uns meistens selbst im Weg, haben nicht vernünftig kombiniert und viele Chancen liegen gelassen", berichtet der ehemalige U19-Trainer von Rot-Weiss Essen. Besonders Top-Stürmer Dawid Ginczek leidet in dieser Saison unter einer Ladehemmung und hat in zwölf Spielen erst drei Treffer erzielen können. "Er schafft allerdings immer wieder Räume für die anderen", lobt Rudnik, der sowieso nicht möchte, dass der Erfolg von einem einzelnen Spieler abhängig ist.
Da seine Mannschaft nach und nach immer besser in Tritt kommt, ist es Rudnik durchaus recht, dass in den kommenden Wochen die Partien gegen Erndtebrück II sowie Tabellenführer DSC Wanne-Eickel und Verfolger TSV Marl-Hüls anstehen: "Diese Gegner kommen genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin optimistisch!"