"Es läuft positiv, wir konnten die Neuzugänge schon richtig gut integrieren." Zu denen zählt auch der Linien-Chef, der bis zum Sommer die Aachener U19 in der Bundesliga betreute. "Es ist kein großer Unterschied bei der Arbeit, nur, dass man jetzt noch ein paar alte Haudegen dabei hat", winkt Högner ab.
Zu denen zählt mit Willi Landgraf ein weiterer Ex-Alemanne. "Wir kennen uns schon ein paar Jahre. Er ist topfit und marschiert immer noch vorneweg", ist der 41-Jährige voll des Lobes für seinen Leitwolf – und auch für den Rest des Teams: "Ich fühle mich richtig wohl, weil die Arbeit einfach Spaß macht."
Einem anderen Neuen ist derweil das Lachen vergangen. Für Daniel Scherning, vor der Saison von Arminia Bielelfeld II gekommen, hätte der Einstand kaum schlimmer laufen können. Die Knieprobleme des Angreifers sind offenbar weitaus gravierender, als zunächst angenommen. Die schlimme vorläufige Diagnose: Knorpelschaden. "Damit wäre die Serie wohl für ihn gelaufen", bemerkt Högner. Sogar ein Karriereende lässt sich für den 24-Jähigen nicht vollends ausschließen.
Dennoch sehen die Verantwortlichen keinen akuten Handlungsbedarf im Sturm-Zentrum. "Wir müssen sehen, wie wir das intern bewältigen", erklärt Högner. Sein Zusatz: "In naher Zukunft werden wir nicht mehr auf dem Transfermarkt tätig werden."