Der Keeper zeichnet sich hauptverantwortlich dafür, dass die TSG in den letzten Wochen nicht mehrfach eine Packung erhielt. "Er ist ein richtig guter Torwart", zollt auch sein Coach Robert Wasilewski dem ehemaligen Hordeler ein dickes Kompliment. Doch die Wege scheinen sich im Sommer zu trennen, denn den Gang in die Westfalenliga möchte sich Lindenblatt ersparen. "Die Zeichen stehen wohl auf Trennung", gibt der 30-Jährige offen zu. "Da es noch keine konkreten Planungen für die neue Saison gibt, sieht es nicht danach aus, als ob ich bleibe. Außerdem würde ich gerne in der neuen NRW-Liga spielen." Angebote liegen dem kaufmännischen Angestellten, der in Dortmund wohnt, aber noch nicht vor. "Die Saison ist für den Verein leider nicht so gut gelaufen", stellt Lindenblatt fest: "Wir sind ja nun einmal abgestiegen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns noch einigermaßen aus der Affäre ziehen und dann war es das mit der Oberliga."
Die nächste Chance, sich einen guten Abgang zu verschaffen, hat die TSG am morgigen Ostermontag, wenn sich der SV Schermbeck am "Baumhof" die Ehre gibt. "Der SVS hat sich ordentlich gemausert und uns im Hinspiel in der ersten Halbzeit gezeigt, wie man Fußball spielt", richtet sich Lindenblatt mal wieder auf einen arbeitsreichen Nachmittag ein. Aber das ist er ja gewohnt...