Obwohl mit Justin Bock und Metin Kücükarslan zwei vermeintliche Stammspieler wieder einsatzbereit waren, ließ Duisburgs Trainer des Jahres beide zunächst auf der Bank und stellte die Neuzugänge Justin Walker und Yassin Merzagua (ehemals RWO II), Ferdi Acar (Roda Kerkrade II), Jonas Haub (Düsseldorf II), Valdet Totaj (Fichte Lintfort) und Julien Rybacki (SSVg Velbert) von Beginn an auf.
Der Großteil der Neuen machte am Mittwochabend gegen Cronenberg positiv auf sich aufmerksam. Valdet Totaj fütterte Julien Rybacki des Öfteren mit Flanken. Die Chancen auf seinen vierten Saisontreffer ließ der 21-Jährige jedoch liegen, der vom ersten Spieltag an bereits zum Stammpersonal von Janßen zählt. Aber auch Ferdi Acar sorgte mit zwei Aluminiumtreffern für viel Aufsehen. „Die Neuzugänge sind sehr gut und schnell bei uns integriert worden. Alle bringen uns leistungsmäßig schon ein Stück weit nach vorne“, freut sich der Homberg-Trainer.
Janßen lobt die Leistungen vom ETB und Trainerkollege Manfred Wölpper
Am Sonntag trifft der VfB auf Schwarz-Weiß Essen, auf die Janßen-Elf wartet dann im PCC-Stadion ein anderes Kaliber als der Tabellensiebzehnte aus Cronenberg. Obwohl die Schwarz-Weißen am Mittwoch eine bittere Pleite bei Schlusslicht Speldorf kassierten, findet Janßen für den aktuellen Tabellenzweiten höchstlobende Worte. „Sie haben bisher überragende Leistungen gezeigt und sehr viel Selbstbewusstsein. Mit Manfred Wölpper haben sie den erfahrensten Trainer der Liga“, schätzt der 47-Jährige seinen Trainerkollegen.
Ganz nebenbei ist es für Janßen ein Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein. In den Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015 leitete der Homberg-Trainer die Geschicke der Essener. „Es ist wichtig für viele im Verein, dass sie mal wieder ein Erfolgserlebnis haben und in anderen Regionen der Tabelle stehen als in den letzten Jahren“, so Janßen, der auch noch viele Spieler aus seiner Zeit beim ETB kennt. Nun gilt es sich schnell zu regenerieren, um mit eventuell zwei, drei frischen Kräften bestens vorbereitet gegen Essen anzutreten.