RevierSport sprach nach dem Testspiel gegen den KFC Uerdingen (0:0) mit SSVg-Trainer Imre Renji über seine ersten Eindrücke und über seine Zielsetzung für die anstehende Saison in der Oberliga Niederrhein.
Imre Renji, Ihre Mannschaft hat sich gegen den ambitionierten Regionalligisten KFC Uerdingen teuer verkauft. Sie dürften zufrieden sein, oder?. Auf jeden Fall. Aber ich bin nicht nur mit dieser Partie zufrieden, sondern mit der kompletten Vorbereitung. Die Jungs haben bislang hervorragend gearbeitet und gegen Uerdingen den Lohn dafür eingefahren.
Sie gehen in Ihre erste Saison mit der SSVg Velbert. Wie zufrieden sind Sie mit dem Kader, der Ihnen zur Verfügung steht? Bislang sehe ich vor allem viel Qualität in dieser Truppe. Wir haben eine gute Mannschaft beisammen. Leider fallen einige Spieler langfristig aus, das trübt den ersten Eindruck ein wenig. Aber insgesamt bin ich von den Jungs überzeugt und freue mich mit ihnen zu arbeiten.
Wir wollen in den kommenden Partien aktiver werden und agieren
Imre Renji (SSVg Velbert)
Wo setzen Sie nun an? An welchen Schwächen wollen Sie primär arbeiten? Ab jetzt geht es ans Eingemachte. Bald beginnt die Saison und da wollen wir direkt präsent sein. In den vergangenen Wochen stand bei uns die Defensivarbeit im Vordergrund – das ist der Grundstein. Nun wollen wir versuchen, auch in der Offensive eine gewisse Dynamik reinzubekommen.
Wie lauten Ihre Ziele in der kommenden Oberliga-Saison? Ach wissen Sie, wir haben so viele neue Spieler – da müssen wir zuerst einmal zusammenwachsen und eine Einheit werden. Danach schauen wir weiter. Bislang haben wir in den Vorbereitungsspielen nur reagiert – zugegeben, gegen sehr starke Gegner. Aber wir wollen in den kommenden Partien aktiver werden und agieren.
Die SSVg wird aber auch zu den Mitfavoriten im Kampf um den Aufstieg gezählt. Das ist immer schwierig zu beurteilen. Nach so einem großen Umbruch müssen wir erst einmal gewisse Abläufe automatisieren. Das sieht man auch beim KFC Uerdingen, der ja auch sehr viele neue Spieler verpflichtet hat. Da läuft zu Beginn noch nicht alles rund und das geht auch nicht von heute auf morgen. Meine Mannschaft muss sich zunächst einmal finden. Dann schauen wir, was in dieser Saison möglich ist.