In der Winterpause hatte er mit einem Laktat-Test für Furore gesorgt. „Ich wollte mal sehen, wie der Leistungsstand ist und wie die Grundlagen der Truppe sind. Wir haben viele Defizite, aber auch Positives herausgefunden“, erklärt der ehemalige Bundesliga-Profi, der die Mannschaft so fit hält wie er einst auch in der Bundesliga und in Osnabrück trainiert wurde. „Und alle ziehen mit und sind mit viel Elan, Begeisterung und Spaß dabei. Jetzt müssen sie auf dem Platz beweisen, dass sie dies auch alles im Spiel umsetzen können“, freut sich der Dinslakener Linienchef über den Trainingseifer.
Da kommt der Tabellenletzte des SC 26 Bocholt gerade richtig. Mit einem Sieg kann Hiesfeld den Abstand auf einen Abstiegsplatz auf mögliche vier Zähler ausbauen und sogar Walbeck um einen Punkt hinter sich lassen. „Wir müssen einfach abwarten, was geht. Die Qualität ist da, aber das nötige Selbstvertrauen fehlt noch“, ballt Feldhoff die Faust, „wir brauchen das Erfolgserlebnis und wollen gegen Bocholt gewinnen. Wer den Anspruch hat in dieser Liga zu bleiben, der muss gegen den SC 26 siegen – aber zaubern kann ich auch nicht.“