Seit dem 08.12.2024 gab es kein Pflichtspiel mehr für die Zweitvertretung von Rot-Weiss Essen in der Kreisliga A. Die Essener stehen mit einem Vorsprung von sechs Punkten ungeschlagen an der Spitze. 83 Tore geschossen, 16 kassiert, nach 17 Spielen eine beeindruckende Statistik. Es sieht also alles nach Aufstieg aus.
Doch die Winterpause war lang. Ganze drei Monate ohne Pflichtspiel haben Trainer Stefan Lorenz und seine Mannschaft jetzt fast hinter sich. Am 09. März kommt dann das lang ersehnte erste Ligaspiel nach der Pause gegen den Essener SC Preußen.
"Wir haben erst am 21. Januar angefangen mit der Vorbereitung, das heißt also sieben Wochen bis zum 09. März. Es war ein ungewöhnlich großes Zeitfenster und es zog sich dann auch ein bisschen. Aber grundsätzlich hatte es auch einen Vorteil, da die Jungs jetzt richtig heiß sind auf die Rückrunde", sagt Lorenz zur langen Winterpause.
13 Spiele sind es noch in der laufenden Saison, also eine vergleichsweise kurze Rückrunde. Stefan Lorenz sieht auch das als Vorteil. "Das heißt für uns jetzt knapp drei Monate jede Woche ein Spiel und das find ich ganz schön, denn dann zieht sich das nicht so. Wenn wir jetzt alle Vollgas geben, werden wir unseren Vorsprung hoffentlich ausbauen und dann den Aufstieg klarmachen", erklärt Lorenz.
Kleine Veränderungen im Kader
Die lange Pause wurde auch genutzt, um das Personal zu justieren. Laut Lorenz gibt es jeweils zwei Ab- und Zugänge. "Sam Soltani und Timo Wolter sind aus Fitness- und gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Kader dabei. Die beiden gehören dennoch weiterhin zur Truppe", so Lorenz zu den Abgängen.
Hinzu kommen Jan-Luca Geurtz aus Bedburg-Hau und Torjäger Aslan Nadojan von TuS Helene Essen. Lorenz freut sich auf seine Neuzugänge: "Das sind zwei gute Jungs, die unserer Offensive guttun werden. Nicht unbedingt weil wir Leute brauchen, sondern um den Konkurrenzkampf etwas aufzuheizen. Da wollen wir noch die letzten Prozente rausholen, um so erfolgreich wie möglich zu sein."