"Wenn das Hauptproblem tatsächlich die Stadien sind, sollten FIFA und Südafrika in Länder wie Simbabwe schauen. Das Nationalstadion erfüllt 85 Prozent der Auflagen. Die restlichen 15 kosten im Vergleich zu einem Neubau oder der Fertigstellung eines halbfertigen Stadion nichts", sagte der Vorsitzende der Zimbabwe Tourism Authority auf einem Wirtschaftsforum. Der Bau der Stadien in Südafrika verzögerte sich unter anderem wegen Streikmaßnahmen. Die für die WM vorgesehene Arena in Port Elizabeth ist deswegen bereits als Spielort für den Confed-Cup 2009 gestrichen worden. Für Kaseke, der Sambia, Botswana und Namibia als weitere Partner sieht, wäre der Verlust der WM-Endrunde ein schwerer Schlag für den Kontinent Afrika. Kaseke: "Die WM-Endrunde würde hierher wahrscheinlich nie mehr vergeben. Es wäre eine sehr schmerzhafte Entscheidung für Afrika." Als möglicher Ersatz-Ausrichter wurde unter anderem wiederholt Deutschland genannt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat diese Möglichkeit aber kategorisch ausgeschlossen.
WM: Simbabwe hofft auf Co-Gastgeberschaft 2010
Sambia, Botswana und Namibia als weitere Partner
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