Europameister Spanien konnte erstmals seit Einführung des Rankings im August 1993 die Führung erobern. Dies war zuvor lediglich vier Mannschaften (Deutschland, Brasilien, Italien und Argentinien) gelungen. Die "Seleccion" löste Argentinien an der Spitze ab, das auch wegen der jüngsten Ergebnisse in der WM-Qualifikation vom ersten auf den sechsten Platz fiel. Rekordweltmeister Brasilien, zuvor Zweiter, belegt nur noch Rang vier.
Die EM brachte insgesamt viel Bewegung in die Weltrangliste. So schnitten die Niederlande (5. Platz) um fünf Ränge besser ab als im Vormonat. Kroatien (7.) kletterte um acht, Halbfinalist Russland (11.) gar um 13 Plätze. Dagegen rutschte Ex-Europameister Griechenland mit Trainer Otto Rehhagel ebenso aus den "Top Ten" wie England, das sich erst gar nicht für die EURO qualifizieren konnte.