Bereits sieben Zugänge stehen fest, alle sind noch im A-Jugend-Alter. Gleich sechs Talente verpflichtete man aus der Nachwuchsabteilung des "großen" Lokalrivalen VfL Schwerte. Ein Akteur kommt von Westfalia Wickede. "Wir wollen die A-Jugendlichen möglichst gebündelt holen. So haben sie untereinander noch mehr Spaß", sagt Geiseckes erster Vorsitzender Michael Faltin. Drei Spieler werden den Verein hingegen zum Saisonende verlassen. Tim Schöpf wechselt zu EtuS/DJK Schwerte, Tim Nowak und Oliver Schecking schließen sich dem B-Kreisligisten TuS Wandhofen an. Erfahrene Bezirksliga-Spieler will der Verein nur noch holen, "wenn wirklich alles passt", sagt Faltin. Zumal der aktuelle Kader um Top-Torjäger Thorsten Kramer (21 Saisontore) in seinen Augen durchaus Spitzenpotenzial besitzt. "Wenn alle gesund geblieben wären, hätte wir um Platz eins bis vier mitspielen können", glaubt der Vorsitzende. Der Top-Torschütze setzte persönlich ein positives Signal, als er trotz mehrere Angebote seinem Klub für ein weiteres Jahr zusagte.
Um auch langfristig konkurrenzfähig bleiben zu können, fordert der GSV-Boss "Chancengleichheit" und meint damit konkret den Bau einer Kunstrasenanlage. Denn die drei Schwerter Konkurrenten VfL Schwerte, ETuS/DJK Schwerte und VfB Westhofen verfügen über eine vergleichsweise luxuriöse Platzanlage, während die Geisecker auf einem maroden Ascheplatz kicken müssen. "Saniert werden muss sowieso. Da ist es doch eine Überlegung wert, ob man nicht für ein bisschen mehr Geld gleich neu baut", meint Faltin. Denn ansonsten seien vor allem Nachwuchsspieler nicht in Geisecke zu halten. Zu kommenden Saison wechselt so zum Beispiel eine komplette Mädchen-Mannschaft samt Trainern zu ETuS Schwerte.
Für Faltin ist es der liebenswerte "Dorfcharakter", der trotzdem den Reiz des GSV ausmacht. "Er geht eben noch viel über Kameradschaft", sagt er über den rund 400 Mitglieder starken Verein.