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Bochum: Seeler, „Ata“, Kleff und Co. kicken für die Dorfkirche
Einmaliges Fußball-Highlight

Bochum: Seeler, „Ata“, Kleff und Co. kicken für die Dorfkirche
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Zwei Wochen vor dem Start der neuen Bundesligasaison findet am Sonntag, 27. Juli, im Wattenscheider Lohrheidestadion ein bislang einmaliges Fußball-Highlight statt.

Die rewirpower-Traditionself trifft auf die Uwe-Seeler-Traditionself. Das Benefizspiel findet zugunsten der Stiepeler Dorfkirche und dem Verein „Prinzip Hoffnung e.V.“ in Wattenscheid statt. Zur Spitzenbegegnung in der Lohrheide wird die rewirpower-Elf mit vielen Ausnahmespielern wie „Ata“ Lameck, Thomas Kempe, Walter Oswald und Dariusz Wosz auflaufen. Als weitere Unterstützung haben sich die Bochumer die Sturmpaarung aus „Das Wunder von Bern“ in den Kader geholt. Der Bochumer Schauspieler Peter Lohmeyer und seinen Sohn Louis haben für den Wohltätigkeitskick zugesagt.

Anstoß zum Spitzenspiel der Altstars ist pünktlich um 15 Uhr. Die Moderation übernimmt Werner Hansch. Thorsten Kinhöfer, FIFA-Schiedsrichter und Mitarbeiter der Stadtwerke Herne, wird als Unparteiischer den prominenten Kick leiten.

In der Traditionsmannschaft um Uwe Seeler und Wolfgang Overath ist der Kader mittlerweile auf 60 ehemalige National- und Bundesligaspieler angestiegen. In Wattenscheid werden unter anderem Hochkaräter wie Uwe Bein, Freddy Bobic, Thomas Helmer, Klaus Fischer und Wolfgang Kleff unter Beweis stellen, dass sie am Ball geblieben sind.

Eine seltene Chance auf die heißbegehrten Unterschriften der Stars bietet sich nach dem Spiel. Hier stehen die Aktiven noch zur Autogrammstunde für die Fans bereit.

Nachgefragt

Thorsten Kinhöfer, sehen Sie eigentlich noch Ihre Wohnung? In dieser Woche recht wenig, aber es macht ja auch Spaß, am Sonntag den FC Porto zu pfeifen, Mittwoch die Bayern in Dortmund und gestern den spanischen Pokalsieger Valencia in Bochum.

Doch das Wochenhighlight steht Sonntag in Wattenscheid noch bevor!

Das ist für mich auch etwas Besonderes! Auch, wenn sie nicht mehr aktiv sind, treffe ich erstmals in meiner Karriere auf die Legenden Uwe Seeler und Wolfgang Overath. Als „Uns Uwe“ sein letztes Bundesligaspiel gemacht hat, war ich gerade vier Jahre alt. Besser kann ich mich da schon an Thomas Helmer erinnern, den habe ich als junger Linienrichter sogar spielen sehen.

Wie unterscheiden sich Benefiz-Spiele von normalen Liga-Einsätzen? Das ist für uns Schiedsrichter eine Erholung, eine nette Sache, die mit viel Spaß verbunden ist. Da darf auch gelacht werden und die Regelauslegung ist ein bisschen großzügiger.

Aber gibt es dann vom Schiedsrichter-Beobachter nicht einen Rüffel? Nein, ich denke nicht. Letztes mal habe ich ein Benefizmatch gepfiffen, da gab es für jedes Tor eine Sonderprämie für die gute Sache, da hätte ich den Ball am liebsten selbst über die Linie gedrückt. Ich werde auch großzügig pfeifen.

Welche Verbindung gibt es zur rewirpower-Traditionsmannschaft?

Zu einigen Spielern habe ich ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Ich freue mich riesig auf den Nachmittag und auf die gemütliche Stunde danach.

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