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Rot-Weiss Essen
Ex-MSV-Geschäftsführer könnte als Finanz-Experte kommen

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Das Stadion an der Hafenstraße.
Das Stadion an der Hafenstraße. Foto: Hans Blossey

Rot-Weiss Essen sucht für die Mannschaft hinter der Mannschaft einen Zugang für den Finanzbereich. Es scheint einen Favoriten zu geben.

Nach dem Rücktritt von Marcus Uhlig und Sascha Peljhan wird der Vorstand von Rot-Weiss Essen in Zukunft nur noch aus zwei Personen bestehen. Das sind Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang, der seit dem 1. September 2023 bei RWE ist.

Uhlig wird den Verein Ende Mai verlassen. Mitte Mai soll Pfeifer übernehmen. Dabei hat der neue Boss offenbar einen Wunsch hinterlegt, der ihm nun erfüllt wird. Denn die Essener suchen im administrativen Bereich noch einen neuen Mann. Und zwar für den Bereich der Finanzen.

RWE-Aufsichtsrats-Chef André Helf betonte gegenüber RevierSport: „Es stimmt, wir suchen noch jemanden, der für diesen Bereich kommt. Marc-Nicolai Pfeifer schaut sich um. Allerdings suchen wir niemanden für den Vorstand.“

Nach Informationen dieser Redaktion ist Thomas Wulf ein heißer Kandidat. Er war schon Geschäftsführer des MSV Duisburg und kennt Pfeifer bereits. Zusammen mit seinem Geschäftsführer-Kollegen Peter Monhaupt ist er im Oktober 2023 beim MSV zurückgetreten und wurde am 7. März 2024 offiziell verabschiedet. er wäre also verfügbar.


Am 19. Juni hatte Uhlig auf der Jahreshauptversammlung ein Finanzloch in Millionenhöhe, das für die anwesenden Mitglieder aus dem Nichts kam. Schlecht vorbereitet war die Veranstaltung, schlecht organisiert. Es schaukelte sich etwas hoch, die Stimmung im Saal war verheerend. Als der Aufsichtsrat entlastet werden sollte, wurde die Veranstaltung abgebrochen.

Thomas Wulf arbeitete vom 1. Juli 1999 bis zum 30. Juni 2007 als Leiter Organisation und Infrastruktur beim FC Schalke 04. Vom 1. Juli 2016 bis zum 30. August 2020 war er zunächst Kaufmännischer Leiter und später vom 1. September 2020 bis zum 31. Januar 2024 als Geschäftsführer für den MSV Duisburg tätig.

Die JHV, die Uhlig und André Helf später als „Katastrophe“ bezeichneten, war nicht der einzige Aufreger des Jahres. Hier lesen Sie noch einmal alle Aufreger des RWE-Jahres 2023 bei den Kollegen der WAZ.

Nun könnte es sein, dass Wulf, der knapp sieben Jahre beim MSV tätig war, in Zukunft an der Hafenstraße arbeitet. Speziell das Thema Finanzen ist nach der aus dem Ufer gelaufenen Jahreshauptversammlung 2023, bei dem ein Millionen-Minus verkündet wurde, ein heißes Eisen. Danach wurden viele Prozesse angepasst, damit sich das nicht wiederholt. Ein Baustein dieser Anpassung könnte nun die Verpflichtung eines weiteren Finanz-Experten sein.

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