„Wir setzen den Fokus auf die Liga, um unser ganz großes Ziel zu erreichen“, sagte MSV-Flügelspieler Joshua Bitter nach der 0:2-Niederlage in der 2. DFB-Pokalrunde gegen den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim.
Der Duisburger Drittligist bot dem Favoriten am Dienstag zwar ein rasantes Duell und hielt die Partie lange offen, musste sich am Ende aber geschlagen geben. Florian Grillitsch (53. Minute) und Sargis Adamyan (59.) trafen nach der Pause für Hoffenheim.
„Die beiden Gegentore waren ärgerlich, aber der Lernprozess kann hilfreich für meine jungen Spieler sein“, meinte MSV-Trainer Torsten Lieberknecht. Die Duisburger, die zuletzt mit zwei Siegen hintereinander in der Drittliga-Tabelle auf Aufstiegsplatz zwei geklettert waren, wollen nunmehr in der Liga ihren Aufwärtstrend fortsetzen. „Unsere junge Mannschaft ist lernfreudig und lernwillig, deshalb wird sie aus dem Pokalspiel vieles mitnehmen“, erklärte MSV-Sportdirektor Ivica Grlic vor dem nächsten Match am Montag (19.00 Uhr) gegen Verfolger KFC Uerdingen.
Dem MSV fehlen allerdings weiterhin mehrere verletzte Spieler, Lieberknecht kann unter anderem weiter nicht mit Marvin Compper (Wadenverletzung) planen. Der Abwehrchef fällt noch rund zwei Wochen aus, teilte der Coach mit. „Physisch und mental bewegt sich die Mannschaft seit einiger Zeit am Limit“, meinte Lieberknecht. dpa