Doch mittlerweile kann der Aufstiegs-Kapitän nach seiner Schulterverletzung wieder nach vorne schauen. RS fragte nach, wie es dem RWO-Urgestein geht. Benjamin Reichert, wie geht es Ihnen nach der Schulteroperation?
So weit schon ganz gut. Ich habe am Montag mit der Reha angefangen, morgen werden mir die Fäden gezogen.
Was können Sie denn schon machen? Kleine Bewegungen, um die Muskulatur zu lockern. Dazu kommen Behandlungen mit Strom oder Lymphdrainagen. Kleinigkeiten, um die Schwellungen raus zu bekommen. In der kommenden Woche geht es langsam ans Fahrradfahren und an Krafttraining für die Beine. Ist der Arm dennoch weiter fixiert? Ja, ich muss fünf Wochen eine Manschette tragen, 24 Stunden am Tag. Das beeinträchtigt bestimmt sehr, oder? Auf jeden Fall, selbst beim Schuhe anziehen. Ich brauche ständig Hilfe. Daher bin ich zu Beginn komplett zu Hause geblieben, da ich auch starke Schmerzen hatte. Jetzt versuche ich mich immer öfter abzulenken. Trotzdem muss ich mich immer wieder ausruhen, um den Arm nicht zu sehr zu belasten. Aber ab und zu mal ins CentrO geht schon. Bekommen Sie dort viel Trost zugesprochen? Man wird immer mal wieder erkannt und auf die Verletzung angesprochen. Das tut gut. Waren Sie zwischendurch bei den Kollegen in Bitburg? Am Mittwoch habe ich einmal dort übernachtet. Es war ganz nett, auch die Partie gegen die Usbeken konnte man ansehen. Auch wenn der Gegner nicht so stark war konnte man sehen, die Ansätze sind da. Und das in einer Phase, wo man sehr schwere Beine hat. Das war ordentlich.