Der Angreifer war tags zuvor nach seiner Suspendierung von der Fußball-Nationalelf von der Team-Einheit befreit worden, um ihn laut VfL "vor dem medialen Ansturm auf seine Person zu schützen".
Zuletzt hatte es wiederholt negative Schlagzeilen um Kruses Privatleben gegeben, was zur Ausbootung aus dem DFB-Team geführt hatte. Auch beim VfL steht der 28-Jährige unter Beobachtung. Geschäftsführer Klaus Allofs hatte Kruse am Dienstagabend unmissverständlich zur "sofortigen Veränderung seiner Lebensweise" aufgefordert.
Der Club will sich darüber hinaus zunächst nicht weiter äußern. Auch Kruse will nicht sprechen. "Da er gegen das Geschehene juristisch vorgeht, darf er sich nicht öffentlich äußern", sagte Allofs mit Blick auf Gerüchte über ein seit Montagabend im Internet kursierendes privates Video von Kruse.
Allofs hatte nach Kruses Entschuldigung bei den Club-Verantwortlichen dem Profi Unterstützung versprochen - sofern der Stürmer seinen Lebensstil ändere. "Wir haben bei der Aufarbeitung der aktuellen Entwicklung den Eindruck gewonnen, dass Max Kruse jetzt dringend unsere Hilfe benötigt. Offenbar holen ihn derzeit Vorkommnisse und Probleme - auch aus seiner Vergangenheit - ein, die weder er noch wir steuern können", sagte Allofs.