Die beiden Profis wurden nach der Verhandlung in Frankfurt/Main vom Vorsitzenden Richter Hans E. Lorenz zu einer Geldstrafe von jeweils 20 000 Euro verurteilt.
Junuzovic und Fritz hatten sich im Spiel gegen Hannover 96 die fünfte beziehungsweise zehnte Gelbe Karte abgeholt. Beide gaben zu, dass dies absichtlich geschah, um die Sperre in der Partie an diesem Samstag beim FC Bayern München absitzen zu können. Ihnen wurde unsportliches Verhalten vorgeworfen.
"Es tut mir leid, wenn ich unsportlich agiert habe", sagte Junuzovic in der nicht einmal halbstündigen Verhandlung und verwies auf die emotionale Situation nach dem 4:1-Sieg gegen Hannover und seine Aussagen vor den Fernsehkameras: "Das Interview - das ist auch in einer Art und Weise menschlich. Ich war einfach geflasht von all den positiven Sachen."
Als Geständnis wertete Lorenz auch die Worte von Kapitän Fritz: "Um ehrlich zu ein: Es gibt sicherlich schlechtere Spiele, als gegen Bayern auszufallen." Die Geständnisse wirkten strafmildernd.