16.05.2018

SSVg Velbert

Der Kapitän und Moses Lamidi gehen

Foto: Thorsten Tillmann

Die Sport- und Spielvereinigung Velbert arbeitet bereits fleißig an dem kommenden Kader. Zwei Spieler werden in Zukunft nicht mehr zum SSVg-Team gehören.

Niklas Andersen wird die Sonnenblume im Sommer nach vier Jahren verlassen. Der 28-jährige Kapitän der Velberter wird seine Schuhe vorzeitig an den Nagel hängen. Der Grund: Andersen wurde vor wenigen Wochen zweifacher Vater.

"Niklas wurde Vater von Zwillingen. Diese Geburt, das tolle Ereignis für die Andersens bringt natürlich auch viel Arbeit mit sich. Er will für seine Frau und Kinder viel Zeit investieren und hört vorerst mit dem Fußball spielen auf", erklärt Velberts Boss Oliver Kuhn gegenüber RevierSport. Über die Zukunft von Andersen müssen sich die Fans der SSVg keine Sorgen machen. "Niklas ist gelernter IT-Fachmann und wird die Brötchen schon nach Hause bringen. Ich wünsche der kleinen Familie alles Gute", sagt Kuhn.

Lamidi will noch einmal durchstarten

Alles Gute wünscht Kuhn auch Moses Lamidi. Der ehemalige Bundesligaspieler von Borussia Mönchengladbach war erst im vergangenen Sommer nach Velbert gewechselt. Nach nur einer Saison wird der Ex-Profi seine Zelte im Bergischen Land wieder abbrechen. "Moses hatte bei uns leider viel Verletzungspech. Letztendlich sollte es nicht sein. Beide Parteien haben sich wohl voneinander mehr versprochen. Eine Trennung ist da nur logisch", erklärt Kuhn.

Lamidi konnte in 18 Spielen nur einen Treffer erzielen und fünf Tore vorbereiten. Dabei kam er mit der Empfehlung von 15 Buden in 35 Spielen für Regionalligist BSV Rehden und den Oberliga-Absteiger FC Kray in der Serie 16/17. "Das Jahr in Velbert ist nicht so gut gelaufen. Das war nicht mein Anspruch. Leider war ich die Hinrunde fast komplett verletzt. Ich fühle mich aber gut und werde nächste Saison wieder angreifen", erzählt der 30-jährige Familienvater. Wo Lamidi in der Spielzeit 2018/19 auflaufen wird, ist noch ungewiss. Lamidi: "Es gibt die eine oder andere Anfrage. Aber ich lasse mir da Zeit und höre mir erst einmal alles an."

Autor: Krystian Wozniak

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