Betroffen von den Ermittlungen ist auch der bulgarische Klub Tscherno More Warna, Gegner des Bundesligisten VfB Stuttgart in der ersten Runde des UEFA-Cups. "Wir werden uns damit befassen, ein Ermittlungsteam zu schaffen, das die Integrität des Spiels schützen soll. Und ein Punkt, der die Integrität des Spiels gefährden könnte, sind natürlich Wetten und Spielabsprachen", sagte Gaillard. In Bezug auf Warna äußerte der UEFA-Sprecher: "Es gibt ein Spiel, bei dem wir überzeugt sind, dass es vermutlich manipuliert wurde ... und zwar die Partie zwischen FK Mazedonia und Tscherno More Warna. Wenn wir alle Beweise haben, werden wir die Sache unserer Disziplinarkommission vorlegen." Von ursprünglich 26 auffälligen Spielen blieben schließlich 15 Begegnungen, bei denen weiterhin Manipulationsverdacht besteht, übrig. Allerdings tauchten inzwischen bei weiteren Partien Verdachtsmomente auf. Gaillard: "Seit August 2007 gibt es weitere 10 Spiele, die unter Verdacht stehen. Wir haben uns die Spiele etwas genauer angesehen, weil wir Informationen bekommen haben, die darauf hindeuten, dass es Spielmanipulationen beziehungsweise -absprachen gegeben hat."
Manipulation: Stuttgarts Gegner im Fadenkreuz
"Bei einem Spiel sind wir uns sicher"
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