Bis zur 19. Minute mussten die Essener Anhänger auf die erste Führung ihrer Mannschaft warten, mit dem 10:9 schien dann aber der Knoten geplatzt. „Bis acht Minuten vor Schluss haben wir eine super Leistung abgerufen, das Match dominiert, aber dann sind wir unerklärlicherweise total eingebrochen“, kommentierte der Ex-Profi.
Dass es der immense Druck war, der den Spielern die Beine gelähmt hat – gut zwei Zeigerumdrehungen vor dem Ende lag man plötzlich nur noch mit einem Tor vorne – wollte auch Krebietke nicht ganz abstreiten: „Jeder weiß, dass es für uns in jeder Begegnung um alles geht, wenn der Gegner immer weiter aufholt, wird man ängstlich. Aber als es drauf ankam, war das Team da. Wir sind über die Punkte einfach super glücklich.“
Genauso wie über die Arbeit mit Neu-Trainer Szargiej, der sich ein Sonderlob abholen durfte: „Krzysztof war früher selbst ein Abwehrstratege, das sieht man jetzt auf dem Feld, er formt aus der Truppe eine richtige Einheit, es macht Spaß, den Jungs zuzusehen.“
Das soll es auch in der kommenden Saison, sollte der sportliche Erfolg den Ligaverblieb ermöglichen, darf es nicht an finanziellen Hürden scheitern. Krebietke: „Wir arbeiten mit Hochdruck an den Lizenzunterlagen und werden sie pünktlich einreichen.“ sala
TUSEM: Schmetz 7(2), Katzirz 7, Schmidt 5 (1), Siniak 5, Klesniks 4, Dragunski 1, Casanova 1