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Neuer "Weltrekord", neue persönliche Bestleistung - Fabian Hambüchen präsentiert sich fünf Wochen vor den Olympischen Spielen in Peking in phantastischer Form. Mit 16,35 Punkten am Reck erturnte der Welt- und Europameister einen an diesem Gerät noch nie erreichten Wert. Die Basis dafür war ein Ausgangswert von 7,3 Zählern, ebenfalls eine Weltpremiere.[PREVIEWENDE[Dabei fühlte sich der 20-Jährige von der TSG Niedergirmes noch nicht einmal in optimaler Verfassung. "Nach elf Tagen harten Trainings in Kienbaum war ich am Ende schon etwas müde und musste beißen", sagte Deutschlands "Sportler des Jahres". Hambüchen trug maßgeblich dazu bei, dass die deutsche Riege den Dreiländerkampf in Singen mit 366,00 Punkten deutlicher als erwartet vor Rumänien (356,25) und der Schweiz (349,75) gewinnen konnte.
Cheftrainer Andreas Hirsch war aber nicht nur mit Hambüchen, der im Mehrkampf auf ebenfalls hervorragende 92,90 Punkte kam, zufrieden: "Alle waren körperlich hart am Limit, sind aber gut aufgetreten." Einen guten Sechskampf turnten auch der drittplatzierte Eugen Spiridonow (Bous) mit 88,90 Punkten sowie Philipp Boy aus Cottbus, der mit 88,70 Zählern auf den fünften Platz kam.
In der kommenden Woche gehen die Olympiavorbereitungen von Hambüchen und Co. in Kienbaum weiter. Nach einem letzten Testländerkampf am 19. Juli in Dessau gegen eine europäische Auswahl brechen die Gerätartisten des Deutschen Turner-Bundes (DTB) zu einem weiteren Lehrgang nach Japan auf.