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Velbert: Gegen SCW ehrgeizige Ziele wieder erarbeiten
Beim „Außenseiter“ geht es voran

Velbert: Gegen SCW ehrgeizige Ziele wieder erarbeiten
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Irgendwo steht auch ein Velberter Bock. „Ich hoffe, der ist jetzt auch umgestoßen worden“, blickt Coach Markus Feldhoff nach dem Auswärtssieg bei RWE II (2:1) und dem undankbaren Kreispokalerfolg unter der Woche fast trotzig. „Das sind Cup-Matches gegen unterklassige Gegner, in denen man nur schlecht aussehen kann“, bestätigt der Ex-Profi.

Das tat die SSVg aber nicht. Und will es auch heute ab 15 Uhr gegen Westfalia Herne nicht. „Ein Duell, in dem wir Außenseiter sind“, lässt sich Feldhoff bei der Formulierung auch nicht von den vor der Spielzeit offen geäußerten, ehrgeizigen Zielen irritieren. „Momentan müssen wir erst einmal dafür sorgen, dass wir langsam wieder Anschluss bekommen.“ Und zwar nach oben.

Das bis zur Winterpause auf jeden Fall weiter prall gefüllte Lazarett ist ein Detail, an dem niemand vorbei gehen kann. „Natürlich, aber das ist nichts, was wir immer als Entschuldigung anführen“, hat Feldhoff Vertrauen in den Gesamtkader. Prima ist in dem Fall die Nachricht, dass Marc Bach (Adduktorenabriss) das Lauftraining plant und ein Comeback vor Weihnachten möglich erscheint. Der Trainer: „Unsere Mediziner arbeiten hervorragend.“ Bei Daniel Nigbur, Tobias Winterpacht und Andy Gensler hofft Feldhoff bereitsheute auf grünes Licht.

Im Dunkeln bleibt der durchwachsene Start seines Teams nicht. So dass ein eventuell grollendes Umfeld auch argumentativ ruhig gestellt werden kann. Feldhoff: „Wir finden gemeinsame Lösungen. Es geht voran, von diesem Weg wollen wir uns auch nicht abringen lassen.“

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