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Herne: Knoten geplatzt, Anspannung steigt
Keine Wette mit Kaul

Herne: Knoten geplatzt, Anspannung steigt
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Die Anspannung bei Christoph Schlebach steigt. Denn der Trainer des SC Westfalia Herne trifft am heutigen Sonntag auf seinen Ex-Club SV Schermbeck, bei dem er nach eigenen Angaben vier wunderschöne Jahre verbrachte.

Aber nicht nur das Match gegen den SVS schürt eine gewisse Unruhe beim Familienvater. Auch die Tatsache, dass in Schermbeck noch sein Freund Alex Kaul (siehe Bericht Seite 30) oder auch seine ehemaligen Spieler vom SC Hassel, Nedim Djuliman, Jan Schmidt und Daniel Bertram, kicken, wühlt ihn auf.

„Das ist eine tolle Sache“, schnalzt er mit der Zunge und erwartet neben SVS-Coach Martin Stroetzel auch besonders Manager Michael Benninghoff. „Wir hatten immer eine tolles Verhältnis, aber die Punkte bleiben trotzdem bei uns“, macht Schlebach deutlich, dass es keine Gastgeschenke geben wird. Denn schließlich haben sich die Verantwortlichen des SCW wieder zahlreiche Aktionen einfallen lassen, um die Fans zu begeistern. „Und wir wollen für den nötigen sportlichen Rahmen sorgen“, umreißt Schlebach sein Dreier-Vorhaben.

Und besonders erfreut ist der Linienchef von der Tatsache, dass sich Goalgetter René Lewejohann unter der Woche im Pokal mit sieben Toren schon einmal warmgeschossen hat: „Bei ihm ist der Knoten geplatzt“, weiß Schlebach, dass mit dem Ex-Profi ab sofort gerechnet werden kann. Und dafür rührt er auch eifrig die Werbetrommel: „Es wäre erfreulich, wenn heute viele Zuschauer kommen. Eine Zahl zwischen 800 und 1000 wäre fantastisch.“

Denn mit dieser Kulisse müssten die Gäste erst einmal fertig werden. Wie es um das Nervenkostüm des Kontrahenten ohnehin bestellt ist, weiß Schlebach spätestens seit Freitag Abend. Denn da war er mit Schermbecks Alex Kaul im CentrO noch eine Kleinigkeit Essen. „Wir haben aber keine Wette abgeschlossen“, will Schlebach das Duell nicht unnötig anheizen. „Es reicht doch, wenn Alex verliert.“

Denn für die Hausherren ist der Dreier im Kampf um die Tabellenführung enorm wichtig. „Um dran zu bleiben, müssen wir gewinnen“, fordert Schlebach und schiebt nach: „Wir haben bislang einen tollen Start hingelegt, den wir heute aber unbedingt mit dem vierten Heimsieg im vierten Versuch vergolden müssen.“

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