Und wenn es hilft, wieder mit Saracevic als Torschützen. „Vier Stück“, grinst der ehemalige Recklinghäuser noch breiter über seine aktuelle Einschlagsstatistik. Jetzt könnte man vermuten, für den 1,85 Meter-Mann sei der Jubel nach eigenen Treffern etwas völlig ungewöhnliches. „Ich hatte schon Quoten zwischen zehn und zwölf pro Saison“, blickt der Familienvater zurück. „Und acht bis zehn nehme ich mir immer vor. Das hat zuletzt aber nicht unbedingt geklappt.“ Es sieht so aus, als könnte der Ex-Hordeler - wenn er so weiter macht - das Vorhaben in dieser Spielzeit übertreffen.
Wenn er zum Beispiel die Elfmeter versenkt. Das Grinsen bleibt, wenn er an das 4:0 gegen Schermbeck denkt, als sein Punktversuch beim Stande von 0:0 in der Botanik rund um den „Uhlenkrug“ landete. „Einmal trete ich auf jeden Fall noch an“, kündigt Saracevic an: „Wenn der nicht klappt, dann schieße ich nie mehr und lasse die Youngster ran.“
Die sich in seinen Augen gut schlagen. „Die Truppe ist ziemlich jung“, befindet Saracevic und schiebt anerkennend nach: „Wir finden uns gerade. Das so was immer seine Zeit benötigt, ist doch klar.“
Die aktuelle Zählerausbeute beweist das Einbiegen der Truppe von Coach Klaus Berge in die Erfolgsspur. Am Sonntag wird Saracevic dafür sorgen, dass der Altersdurchschnitt erhöht wird - der Mann wird geschmeidige 35 Jährchen jung. Und vielleicht beschenkt er sich mit seinem fünften Saisontor - ob vom Punkt oder aus dem Spiel - ja auch selbst.