„Aber das sind Sachen, die der Vergangenheit angehören. Letztendlich ist der Fußball so und das interessiert doch keinen mehr.“
Ansonsten hätte man auch gewaltige Unruhe. „Logisch“, nickt Ritz. „Natürlich wurde ich damals drauf angesprochen. Aber wir sind alle Profis, was solche Umstände angeht. Man gibt sich die Hand und die Sache ist erledigt.“ Sonst könnte man sich einen Erfolg auch von der Backe streichen. Zum Beispiel den, dass Ritz in den letzten beiden Matches kein Frusterlebnis hatte. Und heute soll in Velbert nicht unbedingt eines dazukommen. „Ich hoffe, dass wir dort etwas holen. In der letzten Spielzeit lief das gegen die SSVg. nicht unbedingt toll.“
Ritz grinst: „Vielleicht schießt Christopher Finnern einen Treffer?“ Hintergrund: Der gebürtige Essener kam von der SSVg. und Ritz grinst noch breiter: „Wenn wir denen die Stürmer schon wegnehmen, muss dabei auch was rum kommen.“ Auch dabei, wenn ein Coach sich für einen von zwei Keepern entscheidet. Trainer Klaus Berge erteilt Ritz den saisonalen Marschbefehl. Ritz: „Ich bin schon ein wenig stolz drauf, dass ich das vor der Spielzeit so unmissverständlich durchgezogen habe. Das war alles keine heiße Luft, denn ich habe Selbstvertrauen gezeigt.“
Das ist auch in Velbert bei einem angeschlagenen Gastgeber notwendig, weil der ETB öffentlich hohe Ziele ausgab, die auch nicht verpuffen dürfen.