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ETB: Freitag wird "Laktat-Blut" abgezapft
Rummel sieht Wolf-Einigkeit

ETB: Freitag wird "Laktat-Blut" abgezapft
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Gestern Abend traf sich beim ETB eine Gesprächsgruppe, um über die Torhüterfrage zu beraten. Geschäftsführer Manfred Rummel diskutierte mit Tobias Ritz über die Fortführung des Engagements im Kasten. "Natürlich hat Tobias einen Vertrag, wenn er bleiben will, müssen wir das akzeptieren", nickt Rummel das Papier, das bekanntlich bis 2009 datiert ist, ab.

Konkret ging es darum, ob Ritz zu den bisherigen Konditionen diese Liaison weiter führen will. Davon wollen die Schwarz-Weißen nämlich weg. Rummel berichtet: "So einen Vertrag, wie er bei uns hat, wird er sicherlich woanders nicht so schnell bekommen." Vor allen Dingen nicht nach einem eher üblen Jahr. Ritz saß nach einer frühen Verletzung den Rest der Spielzeit als Nummer zwei draußen. "Genau das möchte ich ihm auf jeden Fall ersparen", erklärt Rummel.

Andererseits spricht der ehemalige Manager von RW Oberhausen auch davon, dass "Tobias vielleicht erneut den Kampf aufnehmen will". Gegen Marcel Johns, der frisch bis 2009 verlängerte. Rummel: "Dann entscheidet der Coach Klaus Berge." Der ETB würde in diesem Fall die Marktforschung nach einem "jungen Kandidaten" aufgeben. Dem Funktionär ist klar: "Wir wissen auch, dass Tobias keine schlechte Alternative ist." Genau wie Johns.

Die Aussicht ist deutlich: Wenn Ritz bleibt, hat man auf jeden Fall eine knurrige Option auf der Bank, denn auch Johns hat sicherlich keine Lust, sein Teamticket einfach so abzugeben. Rummel lobt: "Der Junge hat eine hervorragende Saison gespielt." Deshalb will man eher die Trennung von Ritz und einen problemlosen Fall in der Warteschleife als Nummer zwei, der dann auch noch wirtschaftlich günstiger ist.

Die halbe Lösung wäre, dass Ritz weiter beim ETB spielt, aber finanziell abspeckt. Rummels Argumentation: "Wir reden jetzt über eine andere Liga." Vorab war es die Oberliga Nordrhein, die vierte Klasse. Nun ist das Team aus dem Essener Süden Teil der NRW-Gruppe, also Fünftligist. Rummel: "Außerdem hatten wir damals den Plan, in die Regionalliga zu kommen." Was bekanntlich an den letzten drei Spieltagen der vergangenen Runde verbockt wurde.

Ritz ist der eine Fall, Sascha Wolf der andere. Heinz Hofer, 2. Vorsitzender und "Macher", kehrte unter der Woche vom Europameisterschafts-Ausflug aus Wien zurück. "Mir wurde gesagt, dass man sich mündlich auf jeden Fall einig sei", erklärt Rummel. "Ich kann nur das wiedergeben, was ich gehört habe." Hofer war in der Praterstadt, Stürmer Wolf auf der Sonneninsel Ibiza. Rummel: "Mein Stand der Dinge ist, sobald Sascha aus dem Urlaub zurück ist, wird der Kontrakt klar gemacht."

Freitag müsste der 36-Jährige also wieder da sein, schließlich führt Fußball-Lehrer Berge einen Laktattest durch, der eigentliche Trainingsauftakt ist für Montag, 7. Juli, terminiert. In den kommenden Wochen dürften sich dann einige "Versuchskaninchen" vorstellen, die den Kader (linke Seite) komplettieren könnten. Rummel: "Wir stehen nicht unter Druck."

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