Als Tabellendritter der Oberliga Westfalen ging es für Westfalia Rhynern in der vergangenen Saison in die Corona-Pause. Der ambitionierte Verein aus Hamm bereitet sich nun auf die kommende Spielzeit vor, von der sich Trainer Michael Kaminski viel erhofft: „Wir wollen an den guten Lauf aus dem letzten Jahr anknüpfen. Wir gehen positiv in die kommenden Wochen und werden weiter hart arbeiten.“
Im Testspiel beim Westfalenligisten Spvgg. Erkenschwick gab es am Mittwoch-Abend jedoch nur ein 1:1 (0:0). Zum Ärger für Kaminski: „Wenn ich die Chancen in der ersten Hälfte sehe, dann würden wir im Liga-Betrieb jetzt mit einem weinenden Auge nach Hause fahren. Normalerweise muss der Drops zur Halbzeit gelutscht sein.“ Die schwache Chancenverwertung sei ein bereits bekanntes Problem der Vorbereitung. „Wir arbeiten im Training viel vor dem Tor. In der Vorbereitung haben wir auch viele Tore geschossen, aber wir hätten durchaus mehr erzielen müssen.“
Trainer Kaminski mit Entwicklung der Mannschaft zufrieden
Trotz teils schwacher Chancenverwertung ist der 37-jährige Trainer mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden: „Bis jetzt ziehen die Jungs gut mit und sind sehr engagiert. Wir haben außerdem wenig Verletzte, da können wir also mit vollem Kader gut arbeiten. Das ist sehr wichtig.“
Glücklich ist Kaminski auch mit der jetzigen Kaderzusammensetzung. „Wir hatten keine große Fluktuation wie andere Vereine“, sagt der Rhynern-Coach. „Wir setzen auf Kontinuität und damit ist der Verein in den letzten Jahren auch gut gefahren. Wir sind im Moment auf einem sehr guten Weg.“
Allzu viel Vorbereitungszeit vor dem ersten Pflichtspiel bleibt Trainer Kaminski nicht mehr. Erst startet für den Oberligisten bereits nächste Woche der Kreispokal (13.08.), dann folgt der Verbands-Pokal (22.08.). Am 29. August beginnt dann auch die Oberliga-Saison. Die Prioritäten sind dabei für Kaminski dabei klar: „In allen drei Wettbewerben wollen wir den Verein gut vertreten. Im Pokal wollen wir so lange wie möglich dabei sein. Da werden wir jedes Spiel sehr konzentriert angehen.“