Durch den siebten Sieg in der laufenden Saison springt die Mannschaft von Trainer Stefan Janßen auf Platz vier und ist plötzlich mitten drin im Aufstiegsrennen. Davon reden will in Homberg allerdings niemand. Auch wenn die Schwarz-Gelben in der enorm ausgeglichenen Oberliga durch den Heimsieg am Reformationstag weit oben reingerutscht sind, stapelt Janßen weiter tief und verweist auf das vorrangige Saisonziel, zunächst möglichst viele Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.
Traumstart laut Janßen ein großer Verdienst der Mannschaft
„Das ist schön und gut“, sagt der 47-Jährige zur aktuellen Tabellenposition. „Ich habe natürlich lieber dünne Luft als dicke Luft, zwei Punkte auf einen Abstiegsplatz wären schlimmer“, analysiert der Erfolgstrainer, der den vierten Platz als Momentaufnahme hinnimmt, mehr aber auch nicht. „Wir sehen uns nicht als Spitzenmannschaft, nach oben gehören sicherlich andere. Trotzdem haben wir uns das durch unsere erfolgreichen Leistungen verdient“, sagt Janßen, der den positiven Saisonstart seiner Mannschaft durchaus einzuschätzen weiß. „Wir flippen nicht aus und konzentrieren uns jetzt schon auf den nächsten Gegner.“
Es besteht ein Riesenunterschied zwischen der Bezirksliga und der Oberliga!
Valdet Totaj, VfB Homberg
Am Homberger Höhenflug entscheidend mitbeteiligt ist Valdet Totaj. Der Mittelfeldmann kam vor der Saison aus der Bezirksliga von Fichte Lintfort an den Rheindeich und spielte sich ohne große Eingewöhnungszeit schnell in der Startelf fest. „Ich bin glücklich, dass der Trainer mir sofort vertraut hat und ich wurde nach meinem Wechsel von der Mannschaft super empfangen“, freut sich der 22-Jährige, dem es nicht schwer fällt, zwei Ligen höher Fuß zu fassen. „Trotzdem ist es ein Riesenunterschied zwischen der Bezirksliga und der Oberliga“, weiß Totaj. Ein klares Saisonziel will Hombergs Nummer acht zwar noch nicht ausgeben, mit Blick auf das Topspiel am kommenden Sonntag beim Tabellenführer SV Straelen gibt sich der Ex-Lintforter dennoch selbstbewusst: „Das Ziel ist natürlich, immer zu gewinnen.“