Wie die Verantwortlichen des Traditionsvereins in dieser Woche erklärten, wird die Spielvereinigung die Regionalliga-Lizenz beantragen. Noch dürften zwar nicht alle Hürden gemeistert sein, aber anders als noch vor einem Jahr, als Erkenschwicks kommissarischer Vorsitzender Hermann Silvers kategorisch ausgeschlossen hatte, die Unterlagen auszufüllen, werden die Schwarz-Roten nun alles daran setzen, sämtliche Voraussetzungen zu erfüllen.
Der Klub ist weiterhin nicht auf Rosen gebettet, so dürfte die für die Erteilung der Viertliga-Lizenz erforderliche Bürgschaft in Höhe von 35.000 Euro auch eine der größten Hürden sein. In den letzten Monaten hat sich das Vorstands- und Marketingteam aber breit aufgestellt und diverse Sponsoring-Maßnahmen initiiert. Das soll sich nun auszahlen.
Sportlich ist der Klub ganz sicher ein Aufstiegskandidat - aktuell rangieren die Schwicker auf dem zweiten Platz - und der berechtigt in der Oberliga Westfalen bekanntlich zum Aufstieg. Die Spieler lassen ohnehin keinen Zweifel daran, dass sie dieses Ziel vor Augen haben. "Was der Verein vorhat, kann ich nicht sagen. Wenn es nach mir geht, dann erreichen wir das Maximum und das wäre der Aufstieg", hatte Sebastian Westerhoff gegenüber RevierSport erklärt. Ganz ähnlich sieht es Urgestein Timo Ostdorf: "Wenn es nach mir geht, dann gewinnen wir jedes Spiel", wischte er sämtliche Zweifel vom Tisch, dass die Mannschaft irgendwann nachlassen könne, weil sie ohnehin nicht aufsteigen dürfe.
Niemöller bleibt bis 2015
Ins Bild passt eine weitere Entscheidung, die nun publik wurde: Trainer Magnus Niemöller verlängerte seinen Vertrag um eine weitere Saison. In welcher Liga er dann 2014/15 an der Linie steht, ist - vor allem zur Freude der ESV-Fans - noch offen. Das "böse R-Wort" mochte Niemöller zwar bisher nicht so gern hören, aber nun gilt am Stimberg mehr denn je: "Nichts muss, alles kann!"