Herr Dirk Eitzert, wie fällt Ihr Fazit der abgelaufenen Hinrunde aus? Ich habe selten so eine ausgeglichene Gruppe erlebt. Zwischen den Abstiegsplätzen und dem oberen Tabellendrittel sind es nur 10-15 Punkte. Da kann es sehr schnell in die eine aber auch in die andere Richtung gehen. In dieser Liga kann an einem guten Tag auch jeder jeden schlagen. Ich will nicht sagen, dass ich zufrieden bin, denn dann gäbe es ja nichts mehr zu verbessern. Priorität bei uns ist der Nichtabstieg, da sind wir bisher im Soll. Um dieses Ziel aber auch zu erreichen, brauchen wir natürlich noch ein paar wichtige Punkte.
Wird es im Winter personelle Veränderungen geben? Durch unsere beiden Langzeitverletzten René Stiepermann und Semi Aktas (beide Kreuzbandriss) haben wir eigentlich fünf Abgänge diesen Winter. Neben diesen beiden Spielern werden uns aus beruflichen Gründen noch Dominik Boeven und Julian Blume verlassen. Außerdem geht Torwart Benjamin Fischer. Demgegenüber steht bisher mit dem Langscheder Spielführer Michael Strothmann ein Neuzugang fest. Wir haben außerdem noch zwei weitere Kicker in der Pipeline, da ist aber noch nichts unterschrieben.
Was erhoffen Sie sich von der Rückrunde? Unser Ziel ist, dass wir uns im Gegensatz zur Hinrunde grundsätzlich steigern wollen. Ich möchte mit meiner Mannschaft frühzeitig den Klassenerhalt klar machen und am liebsten im gesicherten Mittelfeld landen. Deshalb ist es ungemein wichtig, dass wir sofort gut aus den Startlöchern kommen. Mit Schüren haben wir natürlich direkt einen Brocken vor uns, denn die wollen aufsteigen.
Wann beginnt die Vorbereitung? Gibt es eventuell sogar ein Trainingslager? Bei uns geht es am 15.01. wieder los. Trainingslager bedeutet für mich, dass wir sechs Einheiten am Platz absolvieren (lacht).