Bei Rot-Weiss Essen war klar, dass Simon Hohenberg die U19 von RWE am Wochenende verlässt. RevierSport berichtete bereits, dass Michael Delura, der bisher die U17 von RWE trainierte, die Nachfolge antreten soll.
Nun bestätigte der Klub diese Meldung. Der Ex-Profi, der 76 Mal in der Bundesliga und 34 Mal in der 2. Bundesliga auflief, wird Nachfolger von Hohenberg, der RWE zum Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen wird.
Der A-Lizenz-Inhaber Delura ist seit Juli 2022 im FÖRDERWERK tätig: erst als Co-Trainer der U17, dann als Chefcoach der U17. Seinem U19-Stab werden ab Sommer dann auch die beiden Co-Trainer Cedric Spielhoff und Alex Schreier sowie Athletiktrainer Marvin Heibel, Physiotherapeutin Sarah Langensiepen und Teammanager Marvin Anuschewski angehören.
Der 39-jährige Delura beton: „Es freut mich sehr, dass ich weiter das Vertrauen bekomme und in meinem gewohnten Umfeld im FÖRDERWERK weiterarbeiten kann. Gemeinsam mit meinem Trainerteam werde ich es auch ab Sommer in der U19 mit viel Leidenschaft und Engagement angehen. Wir werden eine hohe Verantwortung haben, die ich sehr gerne annehme. Mein Ansatz ist der, einerseits die individuelle Qualität unserer U19-Spieler weiter zu fördern, Mentalität und Intensität auf den Platz bringen und zudem andererseits auch als Team zusammen zu wachsen und als Gemeinschaft aufzutreten, auch neben dem Platz. Das Ziel muss es sein, die Durchlässigkeit aus der A-Jugend in die erste Mannschaft zu erhöhen und Spielern den Sprung in den RWE-Profikader zu ermöglichen.“
Was Christian Flüthmann, Sportdirektor von Rot-Weiss Essen, sehr begrüßen würde. Zur Beförderung von Delura sagt er: „Nach dann insgesamt drei Jahren bei uns als Co-Trainer und Chefcoach der U17 ist die U19 für Michael Delura der nächste logische Schritt. Unser Credo ist es, dass wir unsere Mitarbeiter inhaltlich optimal weiterentwickeln, fördern und fordern. Michael leistet für RWE gute Arbeit, hat im vergangenen Sommer die A-Lizenz erworben und sich im FÖRDERWERK insgesamt toll weiterentwickelt. Speziell für die U19 als ältester Jugendjahrgang kann Michael als Ex-Bundesligaprofi ein sehr spannendes Profil vorweisen: Er weiß sehr genau, was dafür nötig ist, als U19-Spieler den nächsten Schritt in den Seniorenprofifußball gehen zu können. Gemeinsam mit ihm wollen wir unsere Nachwuchsspieler besser auf den Profibereich vorbereiten und eine höhere Durchlässigkeit zu unserer ersten Mannschaft schaffen.“