Die Zahl der Verletzten sank laut Bericht insgesamt um 9,4 Prozent von 159 auf 144 Fälle gegenüber der Vorsaison. Die Zahl der verletzten Polizisten ging sogar um 48 Prozent zurück. Unter den Tifosi wurden 20 Prozent weniger Verletzte registriert. Das Zentrum hat in der abgelaufenen Saison 3118 Spiele der Serien A, B und C unter die Lupe genommen. Die Zahl der verhafteten Tifosi sank um 22 Prozent, jene der Angezeigten um 10,9 Prozent. Für 1787 Fans wurde ein Stadionverbot verhängt. Dank der Hilfe von privatem Aufsichtspersonal, das von den Klubs bezahlt wird, sank die Zahl der bei Fußball-Spielen eingesetzten Polizisten um 20 Prozent. Die Zahl der Stadionbesucher stieg in gleichem Zuge um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 16,7 Millionen Zuschauer. Aus Sicherheitsgründen wurden 200 Spiele unter Ausschluss der Gäste-Fans ausgetragen. Vier Spiele mussten aus Sicherheitsgründen verschoben und zehn unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden. Die Zahl der Zwischenfälle ist zwar nicht rückgängig, doch Gewaltakte wie in der jüngeren Vergangenheit habe es laut Ferlizzi nicht mehr gegeben. So war Anfang 2007 der Polizist Filippo Raciti bei Krawallen auf Sizilien nach dem Punktspiel zwischen Catania Calcio gegen US Palermo zu Tode gekommen. Ferlizzi hob die Bedeutung der 60.000 Sicherheitskräfte hervor, die seit März von den italienischen Klubs eingesetzt werden. Zudem kündigte er einen Sicherheitsplan für Fans bei Auswärtsfahrten an. Die Initiative wurde ergriffen, nachdem in der vergangenen Saison zwei Fans bei Ausschreitungen auf Autobahnraststätten ums Leben gekommen sind.
Gewalt in italienischen Stadien lässt nach
Zahl der Verletzten sank um 9,4 Prozent
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