Der vom früheren BVB-Reserve-Trainer Theo Schneider trainierte SC Wiedenbrück wurde für Sonntag ins Trainingszentrum des Deutschen Meisters in Brackel eingeladen, um nicht aus dem Rhythmus zu geraten.
Gespickt mit Profis ging der BVB früh in Führung, Erik Durm verwandelte die sehenswerte und perfekte Vorarbeit Leonardo Bittencourts zum 1:0. Nachdem im zweiten Durchgang alle Einwechselspieler aufseiten der Dortmunder reingekommen waren, musste der erst wenige Minuten auf dem Feld stehende Christian Knappmann schon wieder runter, nachdem er aus einem Zweikampf eine Risswunde davontrug. In Überzahl spielend kamen die Wiedenbrücker zunehmend zu Chancen und erzielten folgerichtig auch den Ausgleich, der die Ostwestfalen auch noch die Führung hätten folgen lassen können, wenn sie ihre Möglichkeiten besser genutzt hätten.
Stattdessen hatte der BVB das Glück am Ende auf seiner Seite, Mustafa Amini und Balint Bajner konterten die Gäste aus und der Ungar stellte einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis, indem er freistehend vor dem Torwart die Nerven behielt und mit dem 2:1 den Schlusspunkt setzte.