14.02.2018

Erndtebrücker Probleme

Kein Trainingsplatz, viele Verletzte

Foto: Tillmann

Am Samstag soll es, wenn das Wetter mitspielt, für TuS Erndtebrück wieder losgehen. Die Mannschaft aus dem Wittgensteiner Land gastiert beim SV Rödinghausen.

Die Generalprobe verpatzten die abstiegsbedrohten Erndtebrücker. Am Dienstag unterlag der TuS dem Südwest-Regionalligisten Eintracht Stadtallendorf mit 3:4. Die Niederlage schmerzt doppelt. Denn mit Lukas Rösch, der sich einen Muskelfaserriss zuzog, fällt auch ein Winterzugang für die nächsten Wochen aus.

Damit wird die Verletztenliste von TuS-Trainer Florian Schnorrenberg immer länger. Neben Rösch werden in Rödinghausen auch Mory Konate (Verdacht auf Schambeinentzündung), Tim Treude (Reha-Maßnahmen), Dominik Jordan (Kreuzbandriss) und Xhuljo Tabaku (Trainingsrückstand) ausfallen. Hinter Medi Reichert (Kniebeschwerden) steht noch ein dickes Fragezeichen. "Ich habe aktuell eigentlich nur zwei Wünsche: gesunde Spieler und einen Trainingsplatz. Beides scheint aktuell nicht möglich zu sein", sagt Schnorrenberg.

Wir haben Ende August das letzte Mal auf einem Naturrasen trainiert
Erndtebrück-Trainer Florian Schnorrenberg

Denn neben den Verletzungssorgen geht beim Thema Training aktuell fast gar nichts rund um Erndtebrück. "Wir haben Ende August das letzte Mal auf einem Naturrasen trainiert. Sonst nutzten wir nur unseren Kunstrasenplatz. Dieser ist aktuell aber auch nicht bespielbar. Hier liegt eine Schneeschicht von zehn Zentimetern und teile des Rasens sind stark vereist. Das ist wirklich alles andere als optimal", erzählt Fußballlehrer Schnorrenberg, der unter diesen Bedingungen das "Wunder Klassenerhalt" schaffen soll.

Zuletzt testete Erndtebrück im Bonner Raum gegen Mittelrheinligist TV Herkenrath (3:2). Kurios: Weil das Spiel spontan zustande kam, gab es keinen Schiedsrichter. Schnorrenberg: "Der Sportliche Leiter der Herkenrather hat gepfiffen. Das hat er gut gemacht. Wir waren froh, dass wir einfach wieder Fußballspielen können. Ansonsten haben wir die letzten Tage viel in Soccerhallen und Fitnessstudios verbracht."

Autor: Krystian Wozniak

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