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Weisse noch?
Als der BVB seine höchste Niederlage in diesem Jahrtausend kassiert hat

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Mahmoud Dahoud, Sokratis, Andre Schürrle und der damalige BVB-Torwart Roman Bürki (von links) sind nach der Klatsche niedergeschlagen.
Mahmoud Dahoud, Sokratis, Andre Schürrle und der damalige BVB-Torwart Roman Bürki (von links) sind nach der Klatsche niedergeschlagen. Foto: dpa
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Beim FC Bayern München ist Borussia Dortmund in der Vergangenheit schon oft unter die Räder gekommen. Einmal war es aber besonders schlimm. Weisse noch?

Mitten in der jahrelangen Meisterschafts-Dominanz des FC Bayern München versuchte sich Borussia Dortmund immer mal wieder daran, diese zu brechen. Die Versuche endeten allerdings meist verheerend. So auch in der Saison 2018/19, als die Bayern dem BVB wieder einmal die Grenzen aufgezeigt haben. Weisse noch?

Mit 18 Punkten Rückstand trat der BVB an jenem 31. März 2018 die Reise in die Allianz-Arena an. Für den Tabellendritten ging es damals nur noch darum, die Champions League klarzumachen und dem FC Schalke 04 den zweiten Platz abzujagen.

Das Thema Meisterschaft hatte sich ohnehin schon längst erledigt. Doch Borussia Dortmund sollte noch einmal so richtig unter die Räder kommen.

Robert Lewandowski (5., 44., 87.), James Rodríguez (14.), Thomas Müller (23.) und Franck Ribéry (45.+1) deklassierten den BVB seinerzeit nach allen Regeln der Kunst: 5:0 zur Halbzeit, 6:0 nach 90 Minuten - eine Blamage.

Bayern München: Ulreich - Rafinha, J. Boateng, Hummels, Alaba (46. Kimmich) - Javi Martinez, T. Müller, James (65. Thiago), Robben, Ribéry (69. Rudy)- Lewandowski

Borussia Dortmund: Bürki - Piszczek, Sokratis, Akanji, Schmelzer - Castro (29. Weigl), Dahoud, M. Götze (78. Sahin), Pulisic (74. Philipp), Schürrle - Batshuayi

"Das Ergebnis ist in der Höhe vollkommen in Ordnung. Wir haben eine Mannschaft gesehen, die bereit war, eine Mannschaft, die unsere Fehler ausgenutzt hat, giftig war, das Spiel zu gewinnen, in die Zweikämpfe zu gehen - Dinge, die ich bei meiner Mannschaft nicht wahrgenommen habe. Sie war fahrig, wenig konsequent im Defensivverhalten, es ist ganz einfach gegangen. Wir haben davon profitiert, dass die Bayern nächste Woche ein ganz wichtiges Spiel und rausgenommen haben. Deshalb sind wir mit eineinhalb blauen Augen davongekommen", sagte der damalige BVB-Trainer Peter Stöger verärgert.

Und der BVB sollte am Ende auch die Vizemeisterschaft verpassen. Durch eine 1:3-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim rutschte Borussia Dortmund noch hinter die Kraichgauer auf Rang vier ab. Stögers Amtszeit ging folgerichtig zu Ende. Lucien Favre übernahm das Traineramt bei Borussia Dortmund.

Was aber bis heute geblieben ist: die höchste BVB-Niederlage in diesem Jahrtausend. Weisse noch?

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