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Krefeld Pinguine: Nagelprobe bestanden
Jetzt kommen die Freezers

Krefeld Pinguine: Nagelprobe bestanden
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Die Bilanz der bisherigen Saison beeindruckt. Bei näherer Betrachtung kam der Großteilt der Gegner aus der Kategorie „schlagbar“. Eine gewisse Nervosität war bei den Verantwortlichen vor dem Match in Mannheim also schon zu spüren. Allerdings ohne jeden Grund: Auch in der Kurpfalz bewiesen die Seidenstädter mit einem verdienten 6:3-Erfolg, dass der tabellarische Höhenflug keineswegs nur mit Glück zu erklären ist.

Eine Bestätigung, die auch dem sonst oft kritischen Igor Pavlov merklich gut tat: „Ein schöner Tag für mich und die Pinguine“, jubilierte der Coach. Mit nun noch immer 15 Punkten (genau so vielen wie dem Spitzenreiter aus Berlin) kann sich der KEV getrost als Mannschaft der Stunde bezeichnen. Manager Jiri Ehrenberger könnte sich natürlich durchaus mit einer Fortsetzung dieser Serie anfreunden: „Wenn man sich die Spiele anschaut, muss man sehen, dass eigentlich kein Punkt glücklich zustande gekommen ist. Deshalb glaube ich auch nicht, dass die Jungs momentan über ihren Verhältnissen spielen.“ Zu weit aus dem Fenster lehnen will sich der Mann, der in der letzten Saison noch als Trainer der Schwarz-Gelben an der Bande stand, dennoch nicht: „Man kann jetzt schon langsam von einer guten Startphase reden, schlauer sind wir aber erst, wenn wir gegen alle Gegner gespielt haben,“

Der nächste Kandidat in der Reihe sind die Hamburg Freezers - ein weiteres vermeintliches Top-Team, das zudem mit Leuten wie dem raubeinigen Verteidiger Jere Karalahti für gnadenlose Zweikampfhärte steht. Ehrenberger weiß, dass es gilt, die eigenen Qualitäten in die Waagschale zu werfen: „Wir haben sicherlich Leute mit Spielmacherqualitäten. Und wenn wir dann die Scheibe so schnell laufen lassen, wie etwa im ersten Drittel in Mannheim, haben wir auch gegen Hamburg gute Chancen.“

Immerhin zogen sich die Pinguine gegen die Spitzenmannschaften bislang ganz ordentlich aus der Affäre. „Und zuhause sind die Jungs immer heiß darauf, einen Sieg zu präsentieren“, weiß der Manager. Zudem käme ein weiterer Erfolg sicherlich auch psychologisch zum richtigen Zeitpunkt, so könnten die Pinguine in jedem Fall beflügelt zur Sonntags-Partie nach Köln reisen.

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