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Spanier Duenas beschert Tour zweiten Dopingfall
"Es ist unglaublich, ist verstehe es nicht"

Tour de France: Spanier Duenas sorgt für zweiten Dopingfall
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Der Spanier Moises Duenas hat bei der 95. Auflage der Tour de France für den zweiten Dopingfall gesorgt. Der Profi vom Team Barloworld wurde bei einer Probe am vierten Tag positiv auf Epo getestet. Das gab die französische Anti-Doping-Agentur AFLD am Mittwoch vor dem Start der elften Etappe in Lannemezan bekannt. Seine Mannschaft hat ihn sofort vom Rennen zurückgezogen.

"Wir haben Moises Duenas Nevado am Mittwochmorgen um 9.00 Uhr über den positiven Test informiert", sagte AFLD-Präsident Pierre Bordry. Am Morgen durchsuchte die Polizei das Barloworld-Teamhotel "Le Rex" in Tarbes und nahm den 27-Jährigen mit zum Verhör. "Es ist unglaublich", sagte Barloworld-Teammanager Claudio Corti. "Ich verstehe es nicht. Ich hatte noch nicht einmal Zeit, mit ihm zu sprechen." Die Polizei und der Staatsanwalt wollten keinen Kommentar abgeben. "Rund 50 Polizisten stürmten ins Hotel. Ich kann sagen, sie waren nicht wegen uns da", sagte Bouygues-Teammanager Jean-Rene Bernaudeau, der mit seiner Mannschaft ebenfalls dort wohnte. Um 10.30 Uhr machte sich das Barloworld-Team mit den sieben verbliebenen Fahrern zum Start des elften Teilstücks auf. Kapitän Mauricio Soler hatte kurz nach dem Start der fünften Etappe verletzt aufgegeben. Der 27-jährige Duenas belegte nach zehn Etappen als bester Profi der britischen Mannschaft den 19. Platz in der Gesamtwertung, 6:43 Minuten hinter Cadel Evans (Australien) im Gelben Trikot. Am vergangenen Freitag wurde bereits der Spanier Manuel Beltran vom Team Liquigas nach einem positiven Epo-Test auf der ersten Etappe von der Frankreich-Rundfahrt ausgeschlossen.

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