Farat Toku wird ab Sommer wieder auf den Trainermarkt gespült. Wie sein Verein SV Rödinghausen bekanntgab, wird der Vertrag des 44-Jährigen "in beiderseitigem Einvernehmen" nach der Saison nicht verlängert.
"Farat hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase im Oktober 2023 übernommen und seitdem kontinuierlich stabilisiert. Er war für uns genau der richtige Trainer zur richtigen Zeit und wir haben unter ihm bislang eine souveräne und gute Saison gespielt. Nach offenen und konstruktiven Gesprächen sind wir jedoch beidseitig zu dem Entschluss gekommen, unsere Zusammenarbeit über den Sommer hinaus nicht fortzuführen. Bis zum Saisonende werden wir mit voller Energie daran arbeiten, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen", sagte Alexander Müller, Geschäftsführer der SV Rödinghausen Fußball GmbH.
Auch der Vertrag mit Co-Trainer Tomas Jozicic endet im Sommer. Toku kam im Oktober 2023 vom türkischen Erstligisten Alanyaspor an den Wiehen und stand seitdem in 48 Spielen als Cheftrainer für den SVR an der Seitenlinie. In dieser Saison holte er durchschnittlich 1,96 Punkte pro Spiel in Liga und Pokal.
Dabei ist der SV Rödinghausen gerade in einer guten Verfassung. Sicher, Platz eins und der MSV Duisburg sind, das Nachholspiel gegen Fortuna Köln noch berücksichtigt, elf Punkte entfernt. Um den Aufstieg wird der Tabellensechste wohl nicht mehr mitspielen.
Doch im Westfalenpokal ist dem SV Rödinghausen zuletzt eine Überraschung gelungen. Mit 4:2 hat die Toku-Truppe Drittligist SC Verl aus dem Wettbewerb gekegelt und steht im Halbfinale.
"Wir haben jetzt das vierte Mal zu Null gespielt und in 2025 noch kein Spiel verloren. Wir wollen diese Welle weiter reiten", hatte er nach dem 2:0-Sieg beim 1. FC Bocholt Mitte Februar gesagt.
Das darauffolgende 0:0 gegen den 1. FC Düren passt ebenfalls in diese Reihe, auch wenn sich der SVR sicherlich einen Sieg ausgerechnet hat. Am kommenden, Sonntag, 2. März, 14 Uhr, gastiert der SV Rödinghausen dann beim 1. FC Köln II.